Ulm News, 19.09.2022 17:50
App falsch gelesen: 20-Jähriger schießt auf vermeintliche Diebe
Mit einer Schreckschusswaffe hat ein 20-Jähriger am Sonntag in Ulm auf vermeintliche Diebe seines Handys geschossen.
Gegen 16.15 Uhr parkte der 20-Jährige sein Fahrzeug vor einem Imbiss in der Saarlandstraße in Ulm. Sein Auto schloss er nicht ab. Als er kurz darauf zurückkam, fehlte seine Umhängetasche samt Mobiltelefon vom Beifahrersitz. Da er in der Nähe wohnte, begab er sich nach Hause und ortete sein Handy über eine App. Das konnte er in der Römerstraße orten. Mit seinem Auto fuhr er in die Römerstraße. Am vermeintlichen Standort seines Handys befand sich eine Gruppe von vier Männern im Alter von 20 bis 31 Jahren. Mit einer gezogenen Schreckschusswaffe stieg der 20-Jährige aus seinem Auto. Die Männer flüchteten und der 20-Jährige schoss ihnen hinterher. Durch die Schüsse wurde niemand verletzt und auch niemand gefährdet. Die Polizei konnte den 20-jährigen Schützen in der Römerstraße festnehmen. Seine weggeworfene Schusswaffe fand die Polizei. Im Rahmen erster Ermittlungen stellte sich heraus, dass die vier Männer nichts mit dem Diebstahl zu tun hatten. Der 20-Jährige hatte den Standort seines gestohlenen Handys nicht aktualisiert. Er muss sich nun wegen Verstoß gegen das Waffengesetz und einer Bedrohung verantworten.
Bei weiteren Ermittlungen konnte das gestohlene Handy am Donauufer geortet werden. Dort nahm die Polizei einen 30-Jährigen fest. Der hatte das Mobiltelefon und weitere Gegenstände aus der Tasche des 20-Jährigen bei sich. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Männer wieder auf freien Fuß gesetzt.




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