Ulm News, 24.06.2022 18:06
Bei der Jobsuche nichts dem Zufall überlassen
Fachkräftemangel und ein ausgewachsenes Nachwuchsproblem machen mittlerweile ganzen Branchen zu schaffen. Das verlangt von Unternehmen mehr Engagement ab, wenn sie ihre personelle Situation stabilisieren wollen.
Gerade wenn es um stark umkämpfte, besonders qualifizierte Kandidaten geht, setzen immer mehr Unternehmen auf Headhunter, die aus einem ganzen Pool potenziell geeigneter Bewerber wählen und vermitteln können.
Was bieten Headhunter?
„Recruiter“ bzw. Headhunter sind seit dem Wirtschaftsboom, der unmittelbar auf den Zweiten Weltkrieg folgte, ein wichtiger Teil des Einstellungsprozesses. Headhunter fungieren primär als Rekrutierungsfirmen für Fach- und Führungskräfte und werden in der Regel von Unternehmen engagiert, um ihnen zu helfen, ihre Organisationen zu besetzen – oft für gehobene Management oder technisch spezialisierte Positionen. Bis etwa Anfang der 80er Jahre bestand diese „Headhunter Industrie“ primär aus großen, nationalen Firmen mit sehr allgemeinen Vermittlungsangeboten.
Aber mittlerweile umfasst die aktuelle Rekrutierungsszene Personalvermittler bzw. Headhunter, die in fast jeder Nische der Wissenschaft und Technik arbeiten und sich selber auf bestimmte Fachgruppen und Qualifikationen spezialisiert haben.
Jedoch richtet sich der Service von Headhuntern gezielt an beide Seiten der Medaille. So treten sie nicht nur als Vermittler für Unternehmen auf den Plan, sondern dienen qualifizierten Bewerbern auch als Register, um auf dieser Vermittlungsebene an einen neuen Arbeitgeber zu kommen. Immerhin kommt eine Vermittlung durch einen Headhunter einer starken Empfehlung gleich. Das wissen auch viele Bewerber und lassen sich bewusst von Headhuntern in ihrem Metier registrieren. Ferner bieten Headhunter Agenturen auch Services wie einen CV Check an, um den Lebenslauf von potenziellen Bewerbern formal zu optimieren. Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer können durch Headhunter profitieren.
Wann lohnt sich ein Headhunter-Service?
Für qualifizierte Fachkräfte, die nach einem Tapetenwechsel suchen, kann es auf alle Fälle äußerst lohnend sein, sich bei einem oder mehreren Headhuntern zu registrieren. Allein schon, weil man so die Angel breit gefächert auswirft und eine Möglichkeit generiert, dass ein potenzieller Arbeitgeber selber (auf Empfehlung des Headhunters hin) auf einen zukommt, ohne dass man sich überhaupt bewerben muss. Das ist nicht nur eine starke Verhandlungsbasis, sondern überdies ein Szenario, das eingedenk der aktuellen Arbeitsmarktlage auch alles andere als abwegig ist. So können sich Jobgelegenheiten ergeben, auf die man gar nicht zu hoffen wagte.



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