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Ulm News, 10.11.2021 16:36

10. November 2021 von Thomas Kießling
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Rettungshunde üben mit Bergrettern am Fels


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Beschreibung: Eine ganztägige gemeinsame Übung der Rettungshundestaffel der Feuerwehr Ulm, der DRK-Rettungshundebereitschaft Ulm/Alb-Donau und der DRK-Bergwacht Blautal hat jetzt am Bismarckfelsen in Blaubeuren stattgefunden

Fotograf: Oellermann

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Eine ganztägige gemeinsame Übung der Rettungshundestaffel der Feuerwehr Ulm, der DRK-Rettungshundebereitschaft Ulm/Alb-Donau und der DRK-Bergwacht Blautal hat jetzt am Bismarckfelsen in Blaubeuren stattgefunden.

Wenn Personen vermisst werden, kommen in vielen Fällen Rettungshunde zum Einsatz. Bisweilen benötigen die Retter auf vier Pfoten aber Unterstützung, um schwer zugängliche Suchgebiete schnellstmöglich zu erreichen. Aus diesem Grund fand am Samstag eine ganztägige gemeinsame Übung der Rettungshundestaffel der Feuerwehr Ulm, der DRK-Rettungshundebereitschaft Ulm/Alb-Donau und der DRK-Bergwacht Blautal am Bismarckfelsen in Blaubeuren statt. Unter 2G-Bedingungen übten rund 20 Rettungshundeführer und etwa zehn Bergretter die Zusammenarbeit am Fels und im steilen Gelände – vom selbstständigen aktiven Abseilen der Hundeführer am Hang bis hin zum Abseilen mit Bergretter und Hund an der gut 35 Meter hohen Wand des Bismarckfelsen. Im Anschluss standen Personensuchen im Wald auf dem Programm. Am Ende des Tages gab es nur zufriedene Gesichter: Menschen und Hunde haben ihre Sache gut gemacht – und manch einer, der am Vormittag angesichts der hohen Wand noch gewisse Bedenken hatte, war am Abend stolz auf die gemeisterte Herausforderung. Die Hunde blieben übrigens durch die Bank gelassen: Gut gesichert in speziellen Geschirren ruhten sie beim Abseilen auf den Oberschenkeln ihrer Hundeführer und genossen die Aussicht aus luftiger Höhe zum Teil sichtlich. Dieses Vertrauen der Tiere zu ihren Hundeführern sei essenziell für die Arbeit im Einsatz, erklärt Holger Oellermann, zweiter Vorsitzender der Rettungshundestaffel der Feuerwehr Ulm: „Im Ernstfall kann es immer Situationen geben, die so noch nie trainiert wurden.“ So seien in der Vergangenheit beispielsweise schon Rettungshunde mit Quads ins Suchgebiet gefahren worden oder mit Booten in von außen schwer zugängliche Uferbereiche gebracht worden. Das darf die Tiere nicht beeindrucken, sie müssen dennoch im Anschluss in der Lage sein, ihre Arbeit zu machen und Menschen zu suchen. „Es ist wichtig, dass unsere Hunde wissen: Wenn mein Hundeführer sagt, das geht, dann geht das“, sagt Oellermann. Je vielseitiger die Ausbildung der Hunde ist, desto leichter fällt es den Teams im Einsatz. Aber auch die Bergretter profitieren von den Erkenntnissen aus der Übung: Sie konnten am Samstag einerseits ausführlich erproben, wie genau Rettungshunde am besten gesichert werden, wenn sie abgeseilt werden müssen – und lernten andererseits ihre potenziellen Partner im Einsatz besser kennen. Das eine entsprechende Zusammenarbeit im Ernstfall notwendig wird, ist nicht unwahrscheinlich: Im Frühjahr wurden Bergwacht und Rettungshundestaffeln gemeinsam mit weiteren Einsatzkräften nach Blaustein alarmiert, um eine vermisste Person zu finden, die bei Dunkelheit und schwierigen Witterungsbedingungen vom Löwenfelsen gestürzt war und schwer verletzt im unzugänglichen Gelände vermutet wurde. Glücklicherweise konnte die Person in diesem Fall rasch mittels Wärmebildkamera geortet werden.



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