Ulm News, 29.09.2021 11:08
Platzsparen in kleinen Küchen
Vor allem, wenn man in der Stadt wohnt, ist der Wohnraum knapp bemessen. Mietet man eine Wohnung, muss man deshalb oft zwischen mehr Platz oder mehr Geld entscheiden. Wer eine kleine Wohnung hat, kann sich Küchenplanungs-Strategien einfallen lassen, mit denen man den Platz optimal nutzen kann. Dort kann das Platzsparen mit ihren vielen Geräten und Sanitäranlagen schwierig sein. Hier gibt es ein paar praktische Lösungen für wenig Stauraum in der Küche.
Pantryküchen
Wie viel Platz in einer Küche bleibt, um zu hantieren und zu kochen, hängt davon ab, wie groß der Raum ist und/oder wie groß die Einbauküche ist.
An dem Faktor der Raumgröße lässt sich selten etwas ändern. Anders sieht es aber bei der Größe der Küchenschränke und Arbeitsplatten aus. Ist die Einbauküche so klein wie möglich und sie groß wie nützlich, ist es vermutlich eine Pantryküche. Die trendige Pantryküche stammt schon aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts.
Zuerst ist sie 1916 in Uptown Chicago in den USA aufgetaucht und war das Zeichen für Effizienz und Modernität schlechthin. Diese Eigenschaften hat die Pantry- oder auch Miniküche bis heute nicht abgelegt. Ihre Länge liegt meist zwischen 90 cm und 1,80 m. Dabei enthält sie eine Ausstattung mit Spüle, Kochplatten, Kühlschrank und ein bis zwei Küchenschränken. Neben dieser Mindestausrüstung können auch Extras wie Mikrowellen, Geschirrspüler und zusätzlichem Stauraum vorkommen. Damit ist die Pantryküche nicht nur platzsparend, sondern auch optimal ausgestattet und kommt heute in den verschiedensten Designs. Besonders edel: Pantryküchen aus antibakteriellem Edelstahl oder Stahlblech.
Stauraum zum Platzsparen nutzen
In den meisten Räumen findet sich versteckter Stau- und Nutzraum, der sich offenbart, wenn man kreativ denkt. Man findet ihn zum Beispiel hier:
Arbeitsfläche in Schubladen: Hat man wenig Raum in der Küche und deshalb keinen Platz für eine zusätzliche Arbeitsplatte neben Herd und Spüle, kann man dafür auf seine Küchenschränke ausweichen. Küchengeräte wie Brotschneidemaschinen und Arbeitsfläche können in einer Schublade installiert werden. Wer den Arbeitsplatz braucht, zieht sie heraus, um darauf zu arbeiten und kann sie herausheben, um sie zu reinigen. Auch für die Spüle gibt es Abdeckungen, die man als Arbeitsplatte nutzen und später wegräumen kann.
Stauraum an den Wänden: Wer ein freies Stück Wand hat, hat auch die Möglichkeit es zu Stauraum zu machen. Sind die Wände mit einem Hocker zugänglich, sollte man die volle Höhe nutzen. Regale, die rundum oberhalb der Türen angebracht sind, haben viel Stauraum für die Dinge, die man seltener braucht. Weiter unten bieten sich Magnethalterungen an. Diese halten Messer und alles andere, das mit dem entsprechenden Metall versehen ist, und lassen so die Arbeitsflächen frei. Im Grunde können alle Formen von Aufbewahrungsmöglichkeiten an den Wänden angebracht werden, zum Beispiel kleine Körbe für Gewürze.
Stauraum in den Schränken: Schrankstauraum ist nicht gleich Schrankstauraum. In einem Fach mit Einlegeböden lassen sich die Dinge anders aufbewahren als beispielsweise in einem Schrank mit Schublade. Wer die Möglichkeit hat, sollte immer auf Schubladen und Rollschränke zurückgreifen. Damit kommt man auch in einem voll bepackten Fach an alles heran, statt Dinge heraus räumen zu müssen, um an das Ende zu gelangen.
Das Platzsparen in kleinen Küchen ist möglich. Durch eine Pantryküche minimiert man den Platz, der in dem Raum für Küchengeräte und Schränke vorgeschrieben ist. Dabei muss man bei den heutigen Modellen nicht nur pragmatisch sein. Die Miniküchen kommen in den edelsten Ausführungen. Den restlichen Platz kann man nun so nutzen, wie es einem gefällt. Wer mehr Stauraum braucht, kann jeden freien Ort, den er findet, ausnutzen.
Hier lohnen sich vor allem kreative und zweckentfremdete Lösungen. Aufbewahrungsmöglichkeiten für Büromaterialien wie Stehordner beispielsweise, die bereits darauf ausgelegt sind, sich gut und platzsparend in einen Schrank einzupassen, können für die Lagerung von Zutaten genutzt werden.



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