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Ulm News, 05.12.2025 14:07

5. December 2025 von Thomas Kießling
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Steht der Bitcoin vor einem Comeback?


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Fotograf: unsplash

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Rückblickend waren besonders die Entwicklungen des Bitcoins geprägt von vielen Extremen. Letztlich waren in gewisser Weise alle Kryptowährungen von der enormen Kurs-Rallye betroffen, doch ganz besonders stand hier der Bitcoin im Rampenlicht.

Die Frage, ob dem Bitcoin nun gerade ein Comeback bevorsteht, lässt sich wohl am leichtesten mit einer Gegenfrage beantworten. Spielte der Bitcoin jemals eine untergeordnete Rolle am gesamten Kryptomarkt? Wohl eher nicht. Fakt ist einfach, dass der Bitcoin, wie viele andere Kryptowährungen auch, extremen Schwankungen unterliegt. Sicherlich ist niemand in der Lage, die künftige Entwicklung des Bitcoins genau vorherzusagen, doch hier sollte keinesfalls vergessen werden, dass der Bitcoin schön längst ins weltweite Interesse gerückt ist.

Auch das Interesse der Regierungen ist inzwischen geweckt worden. Ein wichtiger Faktor ist zudem, dass gemeinsam mit dem Bitcoin auch die Blockchain eingeführt wurde. Gerade diese Technologie spielt nicht nur allein für den Bitcoin eine extrem wichtige Rolle, sondern sie sorgt in vielerlei Hinsicht für viele künftige Veränderungen. Auch auf dem Glücksspielmarkt hat der Bitcoin bereits erfolgreich Einzug in die Bitcoin Casinos gehalten.

Comeback oder immer da gewesen und geblieben?

Man könnte sicherlich von einem Comeback sprechen, wenn der Bitcoin jemals das Parkett des Kryptomarktes verlassen hätte oder zur Randerscheinung geworden wäre. Doch das war zu keinem Zeitpunkt jeden Fall.
Dass der Bitcoin inzwischen zu einem Schwergewicht geworden ist, zeigt überaus deutlich, dass ständig steigende Interesse von Großinvestoren. So haben inzwischen bereits die unterschiedlichsten Branchen in den Bitcoin investiert, dazu zählen zum Beispiel Versorgungswerke, Banken und Hedgefonds, ebenso wie Family Office. Es lässt sich anhand einer Statistik klar aufzeigen, wie sehr die Großinvestoren zum Aufschwung des Bitcoins beigetragen haben.

Die Halter von Bitcoin Konten, deren Höhe mindestens 1000 Bitcoin beträgt, werden als Wal bezeichnet. Verglichen mit dem Jahr 2018 zeigt sich hier ein enormer Anstieg von statten 37 % hinsichtlich dieser Halter. Aktuell sollen mehr als 2200 Großdepots existieren. Darüber hinaus zeigt aber auch der Anstieg des Handelsvolumens mit Bitcoin-Terminkontrakten an der amerikanischen Börse, dass die Nachfrage institutioneller Anleger kontinuierlich steigt.

Auf Grund dessen gehen viele Experten davon aus, dass für die hohe Liquidität am Markt vorrangig die Profiinvestoren verantwortlich sind. Die Aktienmärkte sind vor allem wegen der Niedrigzinspolitik und deren Auswirkungen so hoch bewertet. Auch die Kryptowährungen bieten hier eine sehr gute Alternative.

Expertenmeinungen sind nicht einstimmig

Auch in der Welt der Experten gibt es keine eindeutige Meinung, wie sich der Bitcoin weiterentwickeln wird. Dennoch gehen viele Experten mit aller Deutlichkeit davon aus, dass es sich bei den Kryptowährungen schon jetzt um eine Anlageklasse handelt. Sie sind auch der Meinung, dass der Bitcoin inzwischen mit Aktien, Rohstoffen oder Immobilien gleichziehen kann. Den Gegenstimmen, die an dieser Stelle laut werden, fehlt vor allem die staatliche Akzeptanz.

Aber auch der Einfluss des Schürfens der Kryptowährungen auf die Umwelt ruft aufgrund des hohen Stromverbrauchs immer wieder Kritiker auf den Plan.

Es gibt viele Unterstützer des Bitcoins

Eine klare Signalwirkung bilden hier vor allem die Investitionen in den Bitcoin von Seiten vieler großer Unternehmen. Selbst die Großbank zieht bereits eine Investition in den Bitcoin in Erwägung. MasterCard setzt hier ein weiteres wichtiges Signal, denn sie ziehen in Erwägung zukünftig Kryptowährungen im eigenen Netzwerk zulassen. Ein weiterer, sehr wichtiger Unterstützer ist BlackRock. Bei BlackRock handelt es sich um die weltweit größte Investmentgesellschaft. Bekannt ist BlackRock zudem auch als Fonds-Gigant. Dieses Unternehmen ist ein besonders wichtiger Unterstützer, denn bereits im Januar hat das Unternehmen die ersten beiden Fonds für Bitcoin-Investments geöffnet. Aufgrund der gigantischen Kursrallye der vergangenen Wochen sehen viele Analysten das Ende des Nischendaseins der Kryptowährungen längst gekommen. Die gesamte Branche blickt mit großer Spannung auf die weitere Entwicklung.

Fokus liegt immer mehr auf den digitalen Währungen

Dass digitale Währungen insgesamt stark an Bedeutung zunehmen, zeigt sich unter anderem daran, dass aktuell auch die Europäische Zentralbank an einer digitalen Währung arbeitet. Ihr Zweck soll sein, das Bargeld zu ergänzen.
Gleichzeitig soll Bezahlen beim Handel im Internet durch den E-Euro schneller und einfacher werden. Die Diskussion wird in Europa bezüglich des digitalen Zentralbankgeldes immer konkreter. China ist der Hauptgrund, warum die Entwicklung nun so dermaßen forciert wird. Dort wird bereits der digitale E-Yuan getestet. Es zeigt sich deutlich, dass die Bedeutung der digitalen Coins stetig wächst. Auch Facebook will nach dem Scheitern des Libra einen neuen Versuch mit dem Diem-Dollar starten. Die USA sowie Kanada ziehen ebenfalls in Erwägung, mit einer eigenen E-Währung zu arbeiten. Besonders vorteilhaft sind hier die Überweisungsgeschwindigkeit und die Anonymität. Der höhere Schutz der Privatsphäre ist ein sehr wichtiger Aspekt. Das zeigt unlängst eine Befragung der EZB. Hier zeigte sich, dass das ausschlaggebende Kriterium für die Hälfte der Befragten der Schutz der Privatsphäre eine übergeordnete Rolle spielt.

Eine Erschütterung der Macht? Nein des Krypto-Universums!

Nachdem nun unmittelbar nach El Salvador auch Paraguay angekündigt hat, dass man dort Kryptowährungen in der Zukunft akzeptieren will, wurde das Krypto-Universum regelrecht erschüttert. Hinsichtlich der Einbeziehung von Kryptowährungen in die Finanzwelt hat es besonders hier schon viele wichtige Entwicklungen gegeben. Damit könnte eine dramatische Verschiebung des Schwerpunktes der Kryptowährung einhergehen.

So könnte sich der digitale Euro auswirken

Wie zuvor die Kryptowährungen soll auch der E-Euro in die digitale Welt überführt werden. Sowohl bei der EU-Kommission als auch bei der EZB herrscht absolute Einigkeit darüber, dass die Bedeutung von Bargeld zukünftig an Wichtigkeit stark einbüßen wird. Zum einen soll der E-Euro eine weitere Bezahlmöglichkeit darstellen und zum anderen soll er auch zum Sparen eingesetzt werden können. Zurzeit gibt es noch etliche Unklarheiten, so ist beispielsweise noch nicht geklärt, ob der E-Euro nur für Banken oder auch allgemein bereitgestellt werden soll.

Auch die Ausgabe des künftigen E-Euros ist noch nicht abschließend geklärt. Hier bedarf es noch der Klärung, ob eine verteilte Datenbank wie die Blockchain eingesetzt werden soll, oder ob ein konventionelles Datenbanksystem die Arbeit übernehmen soll. Klar ist aber, der digitale Euro soll nicht das Bargeld ersetzen.

Die Blockchain übernimmt eine wichtige Rolle

Zeitgleich mit dem Bitcoin hat auch die Blockchain Technologie das Licht der Welt erblickt. Diese Technologie speichert die Datensätze hintereinander in Datenblöcken ab. Hier sind die Datensätze wie auf einer Kette aufgereiht. Es handelt sich um eine verteilte Datenbank. Hier können die einmal abgelegte Daten nicht mehr verändert werden. Außerdem handelt es sich um ein dezentrales Netzwerk, auf das weder Banken noch Regierungen Einfluss nehmen können.



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