Ulm News, 10.08.2021 00:14
Spieleindustrie profitiert von trendigen Game-Makern
Das momentan beliebteste Computerspiel der Welt heißt „Roblox“ und liegt mit 100 Millionen Spielern pro Monat deutlich vor „Minecraft“, welches im März dieses Jahres auf 91 Millionen Nutzer kam.
Bei „Roblox“ handelt es sich um eine kunterbunte virtuelle Welt, in der jeder Spieler sein eigenes Game erschaffen kann. Das reicht vom Autorennspiel bis hin zum Action-Abenteuer. Anschließend können die Nutzer ihre virtuellen Eigenkreationen teilen oder sogar verkaufen, schon manch einer wurde so zum Millionär. Durch Gebühren verdienen die Erfinder von „Roblox“ kräftig mit.
Ein neuer virtueller Trend entsteht
Das Spiel „Roblox“ steht für einen neuen Trend, denn derzeit kommen immer mehr Computergames auf den Markt, die ihre Spieler zu Game-Designern machen. Vor kurzem veröffentlichte Nintendo den „Super Mario Maker 2“ bei dem die Spieler eigene Level kreieren können. Auch der Spielbaukasten namens „Dreams“ von Sony ist seit April bereits als Vorab-Version erhältlich und Epic Games hat mit „Fortnite Creative“ einen Kreativ- Modus in das erfolgreiche Spiel „Fortnite“ eingebaut, um neue Level-Architekten hervorzubringen.
Für den Shooter „Overwatch“ hat Blizzard Entertainment gleich einen ganzen Workshop herausgebracht und sogar Google mischt derzeit mit dem „Game Builder“ in der Welt der Spiele-Editoren mit.
Warum der Boom?
Die innovativsten Branchen gehen immer wieder neue Wege, um im Geschäft zu bleiben. Auch wenn die Gründe auf den ersten Blick nicht ganz klar sind, bringt der Boom der Kreativ-Spiele den Spielfilmen jedoch einige Vorteile. Man könnte sich fragen, warum Editoren gebraucht werden, wenn die Spieleindustrie doch selbst über jede Menge Game-Designer verfügt. Die Antwort auf diese Frage lautet „nutzergenerierte Inhalte“ (UGC) „User- Generated Content“.
Welche Vorteile bringen die nutzergenerierten Inhalte (UGC)?
UGC lässt Spielefans auf neue Weise kreativ werden und sorgt somit für dauerhafte Kundenbindung und Langzeitmotivation. Weiterhin liefern die Spieler neue Inhalte frei Haus, was bedeutet, dass die Firmen selbst weniger Geld in den Nachschub investieren müssen. Nicht zuletzt gehört UGC längst in die Kultur der Influencer und Streamer. Diese sind ständig auf der Suche nach neuem und einzigartigem Inhalt, den sie in sozialen Netzwerken präsentieren können. Dies bringt den Spielen zusätzliche Aufmerksamkeit, was wiederum den Spielfirmen zugutekommt.
Weiterentwicklung auf allen Ebenen
Auch das Geschäft des Online-Casinos wächst derzeit rasant an. Durch kontrollierte und effiziente Zahlungsabwicklungs-Möglichkeiten werden die virtuellen Spielhallen von Tag zu Tag sicherer und gewinnen somit an Beliebtheit. Auch die Anzahl an Spielangeboten ist zunehmend breitgefächert. Neukunden erfreuen sich an vielen Freispielen und auch gerne an dem einen oder anderen Casino Bonus.
Aktives Kreieren auch in anderen Bereichen
Unsere Zukunft ist digital, das wird so langsam in allen Bereichen der Bevölkerung klar. Auch in Bezug auf die Stadtentwicklung wird derzeit auf digitale Lösungsansätze und Anwendungen gesetzt. Ähnlich wie bei Editor-Spielen lädt die Stadt Ulm die Bürger zum Mit-Kreieren ein. Denn auch hier spielt die aktive Beteiligung der Bürgerschaft eine große Rolle. Das Projekt wurde für alle Bürger ins Leben gerufen, egal ob fundiertes Wissen bezüglich der Digitalisierung vorliegt oder sich diesem erst in kleinen Schritten angenähert wird. Der “Boxenstopp“, der in der Neuen Mitte aufgebaut war, war eine Anlaufstelle für Erwachsene, Jugendliche und Kinder, die Lust haben, ihre Stadt zukünftig mitzugestalten.



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