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Ulm News, 30.07.2021 15:57

30. Juli 2021 von Ralf Grimminger
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Tipps für einen erfolgreichen Lebenslauf


Wie man einen Lebenslauf schreibt, bekommt man spätestens zum Ende der Schulzeit beigebracht, als Vorbereitung auf das Bewerben für Ausbildungen, Jobs und sonstiges. Deshalb es uns allen zumindest grob klar, was in eine Bewerbung gehört und was nicht. Viele geben sich bei ihrem Motivations- oder Bewerbungsschreiben die größte Mühe, da der Lebenslauf nur Fakten auflistet, an denen man nicht viel ändern kann. Hier gibt es ein paar Tipps dazu, warum das der falsche Ansatz ist und wie man diese Fakten bestmöglich präsentiert.

Details

Viele scheuen sich, beim Lebenslauf viele Details zu benutzen. Vor allem, wenn sie schon einige Jahre Arbeitserfahrung haben und sich an die empfohlene Seitenanzahl halten wollen. Der Trick ist es hier aber nicht mit Details zu geizen, sondern nur die Fakten anzugeben, die auch für die gewählte Stelle von Bedeutung sind. Ein Arbeitgeber, der einen Verkäufer sucht, wird es weniger interessieren, dass die Person zuvor ein paar Jahre als Koch gearbeitet hat. Dafür sind Dinge spannend, die beweisen, dass die gefragten Fähigkeiten für eine verkaufende Person vorhanden sind. Hier lohnt sich eine Erwähnung von Gruppenleitertätigkeiten in der Jugend, so unwichtig sie im Business-Bereich auch erscheinen mögen, denn damit hat man den Umgang mit anderen Menschen gelernt.
Wichtig ist es auch, wie hier, nicht nur anzugeben, wo, wann und als welche Stelle man in der Vergangenheit gearbeitet hat, sondern auch, welche Erfolge man dort spezifisch erzielt hat. Konnte die Person Ausgaben ihres letzten Arbeitgebers reduzieren? Hat sie besondere Kundenzufriedenheitszahlen erreicht? Die Fähigkeiten, die man in einem Job erlernt hat, sind nicht unwichtig. Sie können aber damit unterstrichen, dass man diese Fähigkeiten zu vollster Zufriedenheit anwenden konnte und man das an den genannten Erfolgen erkennen kann.

Storytelling

Ein guter Lebenslauf erzählt eine Geschichte. Ein Autor überlegt sich, was er anderen Menschen erzählen möchte, was er damit bewirken möchte, was die Leser interessiert und was sie wissen müssen, um die Geschichte verstehen zu können. Mit dem gleichen Gedanken kann man sich auch an einen Lebenslauf setzen. Schreibt man ein Bewerbungsschreiben, setzt man sich mit der Ausschreibung des Wunschjobs auseinander. In dem Schreiben geht man dann darauf ein, dass man die Fähigkeiten besitzt, die dort aufgelistet wurden, oft sogar bis zum Wortlaut. Genau das Gleiche kann man auch bei dem Lebenslauf machen.
Man passt ihn so an, dass die Sprache mit den Vorstellungen der Firma in ihrer Ausschreibung übereinstimmt. Natürlich nicht als offensichtliche Kopie mit der gleichen Wortabfolge. Dann geht man sicher, dass die Etappen des Lebenslaufes, die genau diese Fähigkeiten widerspiegeln, am prominentesten sind. Wir müssen uns vorstellen, dass der Verantwortliche bei der Firma nur grob über den Lebenslauf fliegt, bevor er uns einlädt. Deswegen muss für ihn auf einen Blick ersichtlich sein, was wichtig ist und was er sich deshalb anschauen sollte. Das lässt sich durch eine clevere Auswahl der Fakten, der Länge ihrer Beschreibung und der Anordnung erreichen.

Gestaltung

Übersichtlichkeit Ein verwirrender Lebenslauf ist meist direkt ein Ausschlussgrund. Die Person, die den Lebenslauf liest, sollte seiner Ordnung leicht folgen können. Dafür gibt es empfohlene Vorgeben, wie chronologische Aufreihungen der Lebenslaufetappen vom frühsten zum letzten Job oder genau andersrum, denn der letzte Job ist meist der interessanteste Punkt für Personaler.

Fokus:  Dabei, was zuerst ins Auge fällt, ist die Gestaltung und das Layout der Seite nicht unwichtig. Auch hier denken wir wieder daran, was wichtig ist und was der Personaler unbedingt sehen sollte. Dafür arbeiten wir an ausgewählten Stellen mit Auszeichnungen, wie Fettstellung und unterschiedliche Schriftgrößen. Auch hier müssen wir die Übersichtlichkeit bedenken. Wenn jedes dritte Wort fett ist, fängt man an die Wirkung zu übersehen. Zu viel Wechsel macht die Seite unruhig. Deshalb sollte man auch nicht zu leichtsinnig mit Dingen wie wechselnde Schriftarten, Farbe n und anderen Betonungen umgehen. Ein oder zwei, die nur genutzt werden, um wichtige Fakten zu betonen, sind hier vollkommen ausreichend. Dabei darf eine Betonung, zum Beispiel fette Schrift, immer nur für den gleichen Zweck genutzt werden, in etwa durchgängig für alle Firmennamen, die genannt werden.

Zusammengehörigkeit

Eine komplette Bewerbung sollte immer homogen sein. Wenn Deckblatt, Bewerbungsschreiben und Lebenslauf jeweils unterschiedlich aussehen, gibt das kein rundes Bild. Farben und Formen, die man eventuell in seiner Gestaltung genutzt hat, sollten auf allen Seiten gleich sein. Bonus Tipp: Besonders schlau ist es, die Gestaltung der Bewerbung an die Wunschfirma anzupassen. Auf deren Website kann man erkennen, welche Farben und Schriftarten sie nutzen. Bewirbt man sich direkt mit den Firmenfarben, erweckt man gleich ein Zusammengehörigkeitsgefühl.



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