Ulm News, 13.06.2021 17:45
Frontal in entgegenkommenden Lastwagen
Ein schwerer Unfall ist am Sonntag auf der Bundesstraße 10 zwischen Neu-Ulm und Nersingen passiert. Text/Foto: Thomas Heckmann
Auf der neuen Fahrbahn der Bundesstraße 10 zwischen Neu-Ulm und Nersingen ereignete sich am Sonntagmorgen gegen sieben Uhr ein Frontalzusammenstoß, bei dem ein junger Autofahrer schwerste Verletzungen erlitt. Noch ist vollkommen unklar, warum der 20-jährige Fahrer eines Opel am Sonntagmorgen kurz vor der Ausfahrt Burlafingen auf gerader Strecke in den Gegenverkehr geraten ist. Dort kommt es zum Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Sattelzug. Der Lkw-Fahrer konnte noch mit einer Vollbremsung seine eigene Geschwindigkeit reduzieren, durch eine Schutzplanke direkt an der Kante zur Baustelle des B10-Neubaus konnte er jedoch nicht nach rechts ausweichen. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass sich der Opel um 90 Grad drehte und der Fahrer in dem Fahrzeugwrack eingeklemmt wurde. Unmittelbar nach dem Zusammenstoß kamen zufällig eine Notärztin und ein Notfallsanitäter an der Unfallstelle vorbei, die auf dem Heimweg von der Nachtschicht waren. Der diensthabende Notarzt und die Besatzungen von drei Rettungswagen unterstützten die dienstfreien Kollegen. Die Feuerwehren aus Neu-Ulm und Burlafingen bauten von zwei Seiten hydraulische Rettungsgeräte auf, um die vorderen Türen herauszutrennen und anschließend das Dach abzutrennen. Danach musste noch mit hydraulischen Stempeln der Platz rings um den Fahrer vergrößert werden, um ihn schonend aus dem Fahrzeugwrack befreien zu können. Mit schwersten Verletzungen wurde er in ein Krankenhaus gebracht, der 51-jährige Lkw-Fahrer und seine 43-jährige Beifahrerin blieben körperlich unverletzt. Die Feuerwehr Pfuhl übernahm für mehrere Stunden die Sperrung der B10 ab der Breitenhof-Kreuzung. Die Unfallermittlungen der Polizei und die Bergungsarbeiten dauerten bis über die Mittagszeit an, es musste auch die Fahrbahn gereinigt werden, da aus dem Pkw größere Mengen Kraftstoff und Öl ausgelaufen sind. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 20 000 Euro. Text/Foto: Thomas Heckmann





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