Ulm News, 10.06.2021 11:40
Bis 2050 will Berlin klimaneutral sein mit Branchensoftware von Wilken aus Ulm
Bis 2050 will Berlin klimaneutral sein. Die dazugehörigen Prozesse von der Energiebeschaffung bis zur -abrechnung werden künftig über die Branchensoftware von Wilken und Soptim abgewickelt, die sich im Rahmen einer EU-Ausschreibung am Ende durchgesetzt hatten. Das teilt das Ulmer Unternehmen mit.
Bis 2050 will Berlin klimaneutral sein. Eine zentrale Rolle spielen dabei die erst 2014 gegründeten Berliner Stadtwerke. Sie beliefern über ihre Tochter „Berliner Stadtwerke KommunalPartner GmbH" alle Behörden und öffentlichen Einrichtungen des Landes Berlin mit Strom aus regenerativen Quellen. Die dazugehörigen Prozesse von der Energiebeschaffung bis zur -abrechnung werden künftig über die Branchensoftware von Wilken und Soptim abgewickelt, die sich im Rahmen einer EU-Ausschreibung am Ende durchgesetzt hatten.
„In Summe boten uns die beiden Partner das beste Gesamtpaket. Nicht nur was die Abdeckung unserer teilweisen doch speziellen Kriterien angeht, sondern auch die fachliche und organisatorische Ausrichtung, die einfach passte", erläutert Andreas Schmitz, Kaufmännischer Geschäftsführer der Berliner Stadtwerke, die Entscheidung. Neben der Belieferung mit regenerativ erzeugter Energie spielen für die Erreichung des Ziels „Klimaneutralität" aber auch neue Wärmekonzepte, der Ausbau der Photovoltaik auf den Dächern der Stadt – hier auch in Verbindung mit Mieter- bzw. Quartiersstrommodellen – eine wichtige Rolle.
„Auch hier setzen wir auf die Kompetenz und Erfahrung von Wilken und Soptim bei der Umsetzung der digitalen Prozesse", so Andreas Schmitz weiter. Die Gesamtlösung wird über das Rechenzentrum der Wilken Data Service Center GmbH als Software-as-a-Service (SaaS) zur Verfügung gestellt. Einzelne Prozesse, wie etwa die Abrechnung, sollen extern über die Dienstleistungstochter Wilken PRO GmbH abgewickelt werden. Die Berliner Stadtwerke sind der Energiewende-Akteur des Landes Berlin. Im Sinne der Bürgerinnen und Bürger Berlins engagiert sich das Unternehmen für eine verbrauchernahe Energieerzeugung und umweltfreundliche Versorgungskonzepte auf Basis erneuerbarer Energien.
Seit ihrer Gründung 2014 hat die Tochtergesellschaft der Berliner Wasserbetriebe mehr als 85 Mio. Euro in grüne Energieprojekte investiert. So wurden in den letzten Jahren rund 40 Prozent der in Berlin installierten Solarleistung allein durch die Berliner Stadtwerke errichtet. Als öffentlicher Energieversorger beliefern die Berliner Stadtwerke zudem Haushalte in der Metropolregion Berlin-Brandenburg mit reinem Ökostrom.




Highlight
Weitere Topevents
Närrisch am Arbeitsplatz: Das ist erlaubt
Nicht mehr lange und das närrische Treiben erreicht seinen Höhepunkt. Während die einen den...weiterlesen
Ein Trümmerfeld auf der Autobahn - schwerer Unfall heute Früh blockiert stundenlang A8 bei Dornstadt
kein guter Wochenstart: ein wahrliches Trümmerfeld auf der Autobahn, vier Verletzte und stundenlanger...weiterlesen
Neue Verkehrsführung beim Blaubeurer Ring in Ulm überfordert viele Autofahrer
Die komplette Sperrung der Blaubeurer-Tor-Brücke hat Ulm am Samstag zum Dauerstau auf der Bundesstraße...weiterlesen
Dieb zückt in Ulmer Hirschstraße Messer
Am Dienstag soll einem 17-Jährigen Geld aus der Tasche gefallen sein. Ein Unbekannter hob sie auf und...weiterlesen
Vergeistigter Geistlicher - Koffer mit Bargeld und Dokumenten vergessen - merkt es erst am Abend
Seinen Trolli hatte ein Geistlicher am Samstag in Mittelbiberach (bei Biberach) eingebüßt. Drin waren...weiterlesen
Fachkräftebrücke mit Südafrika – spannend: nun mit Insight Trip Südafrika - künftige Azubis, ihre Berufsschulen und Facharbeiter werden besucht
Das Unternehmerehepaar Roxanne und Michael Kreutle mit Sitz in Munderkingen hat eine Fachkräftebrücke...weiterlesen
Fußgängerin tödlich verletzt - 19-jähriger Autofahrer fegt zwei Passanten nieder
Ein 19-Jähriger Autfahrer beschleunigt beim Abbiegen an einer Kreuzung in der Göppinger Innenstadt...weiterlesen
Nächstes Kapitel im Fall: eine Erbschaft unter den Nagel gerissen und als Stiftungs-Verwalter auch noch bereichert
Der Fall ist höchst prätentiös: Offenbar gibt es einen Neu-Ulmer Notar, der einem anderen Notar a.D....weiterlesen







