Ulm News, 18.05.2021 16:01
Landkreis unterstützt Schulprojekte zum Artenschutz
Wie wichtig der Arten- und Naturschutz für unser Ökosystem und die Erhaltung des Lebensraumes für Tiere und Natur ist, lernen im Landkreis Neu-Ulm schon die Jüngsten.
Im Rahmen des Artenschutzprojektes „Was kreucht und fleucht an unseren Schulen?“, initiiert von der Bildungsregion Landkreis Neu-Ulm und dem Fachbereich „Naturschutz und Landschaftspflege“ im Landratsamt Neu- Ulm haben Schulen die Möglichkeit eine Förderung von Umweltprojekten in Anspruch zu nehmen. Dabei können der Bau von Insektenhotels, die Anlage von Blühflächen, Lehrpfaden oder heimischen Gehölzen mit bis zu 500 € pro Projekt gefördert werden.
Zusätzlich zur monetären Förderung unterstützen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Fachbereichs Naturschutz und Landschaftsplanung des Landratsamt Neu-Ulm auch mit Rat und Tat bei der Umsetzung. Dieses Angebot nahmen auch acht Schülerinnen und Schüler der Montessori Schule in Weißenhorn in Anspruch und informierten sich, als es coronabedingt noch möglich war, im Kreismustergarten Weißenhorn über die Errichtung eines florierenden Wildbienenhotels. Welche Materialen für die Einnistung haben sich bewährt und welche sind ungeeignet? Welchen Standort bevorzugen Wildbienen? Worin unterschieden sich Wildbienen von den uns bekannten Honigbienen? Diese und weitere Fragen der interessierten Schülerinnen und Schüler beantwortete Stefanie Batke, Naturschutzreferentin im Landratsamt Neu- Ulm, anhand ihres vielseitigen Anschauungsmaterials sowie des Wildbienenhotels im Kreismustergarten. „Es ist schön zu sehen, dass unser Projekt Früchte trägt und wir mit Aktionen wie dieser das Interesse aber auch den Tatendrang der Schülerinnen und Schüler wecken.“, freut sich Stefanie Batke. Initiiert wurde das Projekt von Mia und Hannes, zwei Schülern der 7. Klasse. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin wandten sie sich per E-Mail an Stefanie Batke und bewarben sich für die Projektförderung. Der schulische Beitrag besteht in der Planung und Fertigung eines ökologischen, naturverbundenen Projekts, das zur Besserung von Artenrückgang und Naturverarmung beiträgt. Positiver Nebeneffekt des Projekts neben dem Artenschutz: Auch das Schulbild wird durch das Engagement der Lehrerin, Frau Czychy, sowie die Mitarbeit der Kinder verschönert. So haben die Schülerinnen und Schüler der 4b sowie der Notgruppen der 2. und 3. Klassen an der Grundschule Stadtmitte Neu-Ulm durch die Pflanzung von knapp 100 Stauden und Blumenzwiebel sowie durch den Bau eines Hochbeets, einer wilden Ecke und einer Blühwiese den Eingangsbereich und Schulgarten nicht nur artenreicher gemacht, sondern auch die Schule dadurch noch freundlicher und einladender gestaltet. Die Ausschreibung „Was kreucht und fleucht an unseren Schulen?“ richtet sich an alle Grundschulen, Mittelschulen, Realschulen, private weiterführende Schulen, die Wirtschaftsschule, Gymnasien oder Berufsschulen des Landkreises. Förderkriterien sind die Einreichung der Idee in Form eines Arbeitsplans oder einer Entwurfskizze. Zudem sollten die Schüler das Projekt in Eigenleistung angehen und ein Ansprechpartner vor Ort genannt werden, der das Projekt koordiniert, teilt das Landratsamt Neu-Ulm mit.




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