Ulm News, 13.05.2011 17:33
Heidenheim - nach Pokal zur Meisterfeier nach Braunschweig
Das Klassenziel mit dem Ligaerhalt ist Dank einer guten Vorrunde bereits seit langer Zeit für den FC Heidenheim auch in der zweiten Drittligasaison kein Thema mehr und auf Platz 8 liegend bereits seit dem Erreichen der 45 Punkte Marke abgehakt.
Das ursprünglich letzte Saisonziel auf Platz vier noch in den DFB-Pokal zu kommen ist seit Langem aber gescheitert. Ebenso der Relegationsplatz drei. Dennoch hat der 1 Fußball Club aus Heidenheim am vergangenen Mittwochabend auch dieses Ziel auf anderem Weg erreicht. Mit einem 0:2 Sieg schaffte die Truppe von Trainer Frank Schmidt (37) gegen den Oberligisten FC Normannia Gmünd in Kirchheim unter Teck letztendlich den Einzug in den DFB-Pokal, zumal der Endspielsieger des WfV-Pokals automatisch am lukrativen DFB-Pokal teilnehmen darf. Immerhin gibt es in Runde eins außer der Zulosung eines Erst- oder Zweitligisten 115 000 Euro als warmen Regen in die Vereinskasse. Sollte dabei sogar die zweite Runde erreicht werden, gleich 250 000 Euro unabhängig von den noch dazukommenden Fernsehgeldern. Nach einer langen Pokalnacht in Heidenheim gings für den frischgebackenen Pokalsieger nach einem lockeren Auslauftraining in Richtung Norden zur „nächsten Feier“. Immerhin ist der Heidenheimer Gegner am Samstag 13:30 Eintracht Braunschweig der seit längerer Zeit schon feststehende Drittligameister und Aufsteiger zur zweiten Liga. "Da wollen wir vor ausverkauftem Haus nochmals mitfeiern sagt Schmidt in Partylaune, aber nicht unbedingt als Verlierer, zumal seine Truppe im Hinspiel in der damaligen Gagfaharena eine 1:4-Niederlage einstecken musste und eben den Unterschied zu einer Spitzenmannschaft ausmachte.
Auch will der Verein von der Brenz vermeiden, dass Dominick Kumbela mit mittlerweile 18 Treffern der Braunschweiger Goalgetter Heidenheims Toptorjäger Patrick Mayer mit 19 Treffern einholt. Mayer ist bereits seit acht Spielen wegen einer Schambeinverletzung außer Gefecht. Muss quasi ohne Eingreifen zu können, zusehen, wie sein Braunschweiger Kollege Kumbela seine schon lange vorgelegte Torquote immer mehr angreift und er jetzt kurz vor Saisonschluss noch um die Torjägerkrone bangen muss.
Ohne fünf: Krebs (Fersenprellung) Sirigu (Steißbeinprellung) Bagceci (Gelbsperre) Weil (Handbruch) Mayer (Schambeinprellung) wollen die Heidenheimer nach dem Abpfiff von Schiedsrichter Christian Dietz (Kronach) nicht nur die gemeinsame Stadionfete mit der Eintracht an der Hamburger Straße feiern. Sich zumindest den Vorgeschmack dieser Feierlichkeiten, strebt der Ostalbclub in naher Zukunft doch dasselbe Ziel an. Waldemar Peter





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