Ulm News, 24.07.2020 18:40
Anwohner von Straßensanierung begeistert
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Beschreibung: o viel Lob bekommt die Stadt selten, bekannte Baubürgermeister Tim von Winning freimütig, als er mit einer kleinen Ansprache die Sanierung der Ochsengasse im Ulmer Stadtteil Söflingen symbolisch abschloss.
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Fotograf: Thomas Heckmann
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So viel Lob bekommt die Stadt selten, bekannte Baubürgermeister Tim von Winning freimütig, als er mit einer kleinen Ansprache die Sanierung der Ochsengasse im Ulmer Stadtteil Söflingen symbolisch abschloss.
Text/Fotos: Thomas Heckmann
In sechs Bauabschnitten wurde in den vergangenen acht Monaten die Ochsengasse generalsaniert. Nach dem Planungsbeschluss 2015 musste der Umbau wegen Personalmangel immer wieder verschoben werden, bis dann im Jahr 2019 der Startschuss gegeben werden konnte. Noch vor Ausschreibungsbeginn wurde nochmals der Baugrund begutachtet, das ernüchternde Ergebnis waren Leitungen im Untergrund die aufwändig umgelegt werden müssten.
Statt der veranschlagten 650 000 Euro wären etwa 1 650 000 Euro nötig gewesen. Auf der Suche nach Lösungen entschied man sich, den Untergrund samt seiner funktionsfähigen Leitungen so zu lassen und lediglich den Oberbau neu zu gestalten. Für nur etwa 330 000 Euro wurden 2 000 Quadratmeter Straße neu gestaltet. Statt dem ursprünglich vorgesehenen Granitpflaster wurde in dem verkehrsberuhigten Bereich nun Asphalt als Straßenbelag verwendet. Und genau dafür gab es Lob von einer Anwohnerin, die mit ihrem Rollator vorgefahren war. Der ebene Fahrbahnbelag macht es ihr richtig angenehm, in der Ochsengasse zu laufen.
Und eine andere Anwohnerin lobte die Ruhe, die nun herrscht, da der Asphalt deutlich leiser als ein Pflaster ist. An der Ecke zur Taubengasse wurde die Grünfläche vergrößert und neu eingesät, hier vermissten die Anwohner eine Bank, dieser Vorschlag begeisterte von Winning, der zusagte, nach einer Bank zu schauen. Der weitergehenden Vorschlag für einen Kühlschrank dort wollte der Baubürgermeister dann doch nicht auf städtische Kosten übernehmen, auch wenn er gleich zu einem versenkten Modell riet, um die Erdkälte zu nutzen. Das Engagement der Anwohner nutze von Winning auch gleich, um Werbung zu machen, dass die Anwohner die Pflege der Grünfläche selbst zu übernehmen und zum Beispiel mit einer Blumenwiese auch Insekten innerstädtischen Lebensraum zu bieten. Diese fröhliche Stimmung nutzten die Anwohner dazu, gleich einmal laut über ein Ochsengassenfest für die Anwohner nachzudenken.
Auch die Reduktion der Parkmöglichkeiten kam bei den Anwohnern gut an, an mehreren Stunden am Tag dürfen auf den zwölf Parkplätzen nur noch Anwohner parken. Das Parken außerhalb der Parkplätze empfand Tim von Winning als zu preisgünstig, er hatte gerade erst bei einem falsch geparkten Auto den auf zehn Euro ausgestellten Strafzettel gesehen. Kreativ zeigten sich die Anwohner und die ebenfalls anwesenden Söflinger Gemeinderäte: Das beim Straßenausbau gesparte Geld könnte man für die Sanierung der parallel verlaufenden Schlossergasse verwenden.




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