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Ulm News, 03.06.2020 13:30

3. Juni 2020 von Ralf Grimminger
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Liqui Moly-Geschäftsführer Ernst Prost: Da gibt es ganz klare Grenzen


Ernst Prost, Geschäftsführer des Schmiermittelherstellers Liqui Moly aus Ulm,  und Walter Feucht, Inhaber des Backmittlerherstellers ULDO Backmittel in Neu-Ulm. sind heftig aneinandergeraten. Liqui Moly-Chef Ernst Prost antwortete Walter Feucht mit einem zweiten, offenen Brief, den ulm-news nachfolgend hier im Wortlaut dokumentiert. 

Der offene Brief von Ernst Prost, Geschäftsführer von Liqui Moly, an  Walter Feucht im Wortlaut:

"Sehr geehrte Damen und Herren,
erlauben Sie mir bitte aufgrund dessen, was ich heute Morgen so alles lese, folgende Klarstellung: Da ist kein Streit zwischen zwei Männern entbrannt. Worüber auch? Ich kenne diesen Menschen nicht und habe mit ihm nichts zu tun. Streiten kann man über Tatsachen oder über den richtigen Weg, aber nicht über Lügen, oder über die Wahrheit in Unternehmens–Bilanzen... Dazu komme ich später noch... Lügen verbreitet dieser populistische Intrigenspinner stets in Verbindung mit Schmähungen der übelsten Art bis hin zu persönlichen Beleidigungen. Schamlos und rücksichtslos.
Nicht nur im SpaZz. Er schreibt Kollegen von mir Mails, dass sie keine Mitunternehmer wären, egal wie gut sie sind und egal wie ich sie nenne.... Das ist subversiv! – Auch dagegen wehre ich mich. Was glaubt der Mann eigentlich, was er sich noch alles erlauben darf? Was denkt er, wer er ist? Nur größenwahnsinnig oder schon übergeschnappt? Wo nimmt er diese Dreistigkeit her? Ich lasse mich doch nicht von irgendjemand Dahergelaufenem grundlos einfach so angreifen, und damit auch die Firma, 30 Jahre Arbeit mit fantastischen Weggefährten und mein Lebenswerk in den Dreck ziehen, weil da einer meint, er könnte jeden beleidigen und über alles und alle herfallen. Da gibt es ganz klare Grenzen. Wenn jemand urplötzlich, ohne Grund, wie ein kläffender Pinscher aus der Hecke heraus, einen Spaziergänger anfällt, muss man sich wehren.
Und wenn es nicht anders geht auch mit Fußtritten in den Allerwertesten. Es gibt Dinge, die darf man sich einfach nicht gefallen lassen. Was weiß ich, was diesem unverschämten Mann morgen noch alles an Boshaftigkeiten und Lügen einfällt. Konkret: Ich habe meinen 1000 Kolleginnen und Kollegen nie die Hälfte meines Vermögens versprochen, wie er wissentlich falsch schreibt, und Weihnachtsfeiern haben wir schon seit zehn Jahren keine mehr gemacht.... Das deutsche Strafrecht wertet die unwahre Tatsachenbehauptung übrigens als Verleumdung beziehungsweise Üble Nachrede.... Also Vorsicht, Freundchen! Ich habe keinen Bock darauf, Lügen über mich lesen zu müssen und mich als Chef einer guten und weltbekannten Ulmer Firma und als Mensch von irgendeinem Typen nieder machen, oder – wie man auf schwäbisch sagt – „anbrunsen“ zu lassen. Geht gar nicht. Wenn sich andere das gefallen lassen, ist das nicht mein Problem.
Aber ich bin weder feige, noch tauge ich zum Opfer. Es ist auch nicht mein Problem, wenn dieses Anzeigen-Blättchen als „Stadt Magazin“ einem verbalen Schläger die Plattform für Respektlosigkeiten, Niedertracht, Menschenverachtung, Beleidigungen und Lügen bietet, auf dass man Anzeigenkunden gewinnt und dem Leser ein – sagen wir mal – sehr spezielles Bild von Ulm und seinen Bewohnern nahebringt. Ulm & Neu–Ulm ist eine tolle Doppel–Stadt, die sollte man nicht jeden Monat einmal schlechtschreiben. Dieses Heftchen mit seinen unsäglichen und alles schlechtmachenden Kolumnen lesen ja nicht nur seine Freunde, sondern auch Besucher und Geschäftspartner unserer Stadt und der ortsansässigen Firmen. Und die kommen aus der ganzen Welt....
Tolle Selbstverstümmelung.... Perfekte Nestbeschmutzung durch ein so genanntes „Stadt Magazin“. Aua! Natürlich kann man sich eimerweise feuchte Gülle über den Kopf schütten lassen – am besten gleich neben der eigenen Werbung. Nicht mein Problem. Aber wenn das, was dieser Mensch an abfälligen Äu& amp;amp; amp;amp; amp;amp; amp;amp; amp;amp; amp;amp; amp;amp; amp;szlig;erungen zusammenschreibt für unsere Firma schädlich wird – nämlich geschäftsschädigend – ist es höchste Zeit ihm die rote Karte zu zeigen, damit er nicht noch mehr Unfug raushaut und Schaden anrichtet. Heimtückisch, hinterhältig und ohne Grund angreifen, darf mich niemand. Und die Firma erst recht nicht! Dieser Herr kann mit mir gar nicht streiten, dazu hat er – wie man im Bayerischen sagt – den Arsch zu weit unten. Man sieht ja, wie er jetzt aufjault, weil ihm seine Giftspritze um die eigenen Ohren fliegt und das, was er viele Jahre anderen Menschen mit seiner wüsten Beleidigungskolumne angetan hat.
Wenn von seinem geträumten Multi-Unternehmertum als Bäcker und „Musical-Veranstalter“ mit angeblichem Zweit-Wohnsitz in Miami jetzt von Pomp Duck und Circumstance außer ein paar verheerenden Resultaten nichts mehr übrig ist und nur noch der große Schnabel einer aufgeblasenen Ente frech rumschnattert, sollte er lieber kleinere Brötchen backen oder mit diesen joggen gehen, damit das Hirn frei wird. Und andere Menschen einfach in Ruhe lassen. Ulm lebt, wie alle anderen Städte auch, unter anderem von der Gewerbesteuer der ansässigen Unternehmen.
Wir von Liqui Moly zahlen jährlich circa 6 (!) Millionen Euro bei der Stadt ein. Nein, ich ziehe jetzt keinen Vergleich zu einer 50 Mann Backstube, denn das wäre nicht fair – auch nicht herzlich und seriös – besonders nicht, wenn Gewinnen Verluste gegenüberstehen. Die Pensionszusagen waren ja vielleicht auch für die Mitarbeiter und nicht für die Geschäftsführer... Aber ein paar 1.000 € Gewerbesteuern werden es trotzdem noch sein. Vielleicht. Und so einer traut sich mich und meine Unternehmensführung öffentlich anzuprangern? Da fehlt es doch hinten und vorne. Vor allem an Hirn! Wir alle bei Liqui Moly sind auf unsere Steuerzahlungen an unsere Heimatstadt stolz. Dieses Geld haben wir erarbeitet und wir wissen, dass es die Stadt gut brauchen kann. Was wir aber gar nicht brauchen können, ist, wenn ein wildgewordener Schreib-Hansel unser Renommee bewusst und mutwillig zerstören will. Das ist geschäftsschädigend, subversiv und eindeutig justiziabel. Wir sprechen hier nicht vom kritischen und fachlichen Journalismus, den wir alle schätzen und dringend brauchen. Wir sprechen von einem Privatmann, der Freude daran hat mit seinem Geschreibsel im SpaZz „rumzumetzgern“ wie es ihm gefällt – je nachdem welche persönlichen Ziele er, auch zum Schaden anderer Menschen und Firmen, damit verfolgt... Wenn die Betreiber dieses Anzeigen Heftes also wirklich ein seriöses Stadt Magazin sein wollen, dann sollten Sie den derzeitigen „Kolumnen-Schreiber“ hochkantig rausschmeißen und dafür jemanden suchen der redlich, durchaus auch kritisch, aber grundsätzlich wohlmeinend mit der Stadt und ihren Menschen umspringt".
Beste Grüße
Ernst Prost



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