Ulm News, 04.04.2011 15:34
69-Jähriger verletzt 18-Jährigen mit Messer
Wegen eines Messerangriffs ermitteln Staatsanwaltschaft Ulm und Kriminalpolizei Ulm gegen einen 69-Jährigen aus dem Landkreis Biberach. Im Regionalexpress zwischen Ulm und Heidenheim soll er am Sonntag gegen 13:15 Uhr nach einem 18-Jährigen gestochen haben.
Nach ersten Erkenntnissen und der Aussage eines Zeugen entwickelte sich zwischen dem 69-Jährigen und mehreren jungen Männern ein Streit darüber, dass einer der Jüngeren seine Schuhe nicht von den Sitzen nehmen wollte. Der Konflikt eskalierte, schließlich soll der Rentner sein Messer gegen den 18-Jährigen eingesetzt haben. Als dieser den Angriff abwehrte, trug er eine Schnittverletzung an einer Hand sowie oberflächliche Verletzungen an einem Arm und am Rumpf davon. Der Zug stoppte nach dem Vorfall beim Bahnhof Langenau, der Rettungsdienst brachte den Verletzten zur ambulanten Behandlung in eine Klinik.
Nach ersten Erkenntnissen hatte der zunächst unbekannte Täter den Zug schon früher verlassen, die Polizei fahndete mit zahlreichen Streifen nach ihm. Gegen 19 Uhr nahmen Beamte des Bundespolizeireviers Ulm den 69-jährigen Verdächtigen am Ulmer Hauptbahnhof fest. Sie stellten bei ihm die mutmaßliche Tatwaffe sicher und übergaben ihn der Landespolizei. Die Kriminalpolizei Ulm ermittelt nun weiter, um die Tat im Detail aufzuklären.
Mangels vorliegender Haftgründe wurde der Mann im Laufe des Montags auf freien Fuß gesetzt. Er sieht einem Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung entgegen.



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