Ulm News, 25.02.2020 09:00
Gesellschaftliche Solidarität mit Aussiedlern
Über Generationengerechtigkeit für Aussiedler und Spätaussiedler sprach Prof. Dr. Bernd Fabritius, Aussiedlerbeauftragter der Bundesregierung, kürzlich im vollbesetzten Musikerheim in Gerlenhofen. Katrin Albsteiger betonte die große Bedeutung von Integration und Generationengerechtigkeit.
Der Neu-Ulmer Landrat Thorsten Freudenberger begrüßte den Bundesbeauftragten im Musikerheim in Gerlenhofen und unterstrich, dass es der erste Besuch eines Aussiedlerbeauftragten der Bundesregierung in Neu-Ulm sei und er auch Namens der vielen im Landkreis wohnenden Aussiedler und Spätaussiedler dafür danke. Prof. Dr. Bernd Fabritius, der auf Einladung von der Neu-Ulmer OB-Kandidatin Katrin Albsteiger nach Neu-Ulm gekommen war, schilderte in seinem Vortrag das Kriegsfolgeschicksal, welches Heimatvertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler als Schicksalsgemeinschaft verbinde und reklamierte dafür gesamtgesellschaftliche Solidarität. Er informierte die Vertreter der Landsmannschaften der Deutschen aus Russland, der Banater Schwaben und der Siebenbürger Sachsen aus Neu-Ulm und dem Landkreis auch über die geplanten Änderungen beim Recht im Rentenbereich. Der Aussiedlerbeauftragte der Bundesregierung wies in seinem Vortrag zudem auf die Schwerpunkte und die Chancen der Integration von Aussiedlern sowie die Generationengerechtigkeit hin. Auch die Neu-Ulmer OB-Kandidatin Katrin Albsteiger stellte dies in den Mittelpunkt ihres Grußworts. „Wir müssen Leistung belohnen, Schwächere unterstützen und dürfen jüngere Generationen nicht einseitig zugunsten der Älteren belasten. Das gilt in Rentenfragen, Bildungsfragen und Finanzfragen“. Selten sei es Neu-Ulm so gut gegangen, wie in den letzten Zehn Jahren. „Die Wirtschaft läuft, die Menschen haben Arbeit. In unserer Stadt lässt es sich sehr gut leben“, so Katrin Albsteiger. Sie wolle sich dafür einsetzen, dass „es unserer Stadt und den Bewohnerinnen und Bewohner auch in zehn oder 20 Jahren so gut geht“. Dazu brauche es Generationengerechtigkeit in der Bildung und beim Arbeiten. „Hier geht es vor allem um die Integration von allen, eben dass unsere Stadt niemanden zurücklässt“, sagte die OB-Kandidatin unter Beifall. Sie werde im Falle einer Wahl zur Oberbürgermeisterin auch mehr Wohnraum in der Stadt und den Stadtteilen für junge Familien, aber auch für ältere Menschen schaffen.




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