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Ulm News, 13.02.2020 13:00

13. Februar 2020 von Ralf Grimminger
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150 Veranstaltungen beim 12. Internationalen Donaufest Ulm/Neu-Ulm von 3. bis 12. Juli


Alle zwei Jahre werden die Städte und Länder entlang der Donau in Ulm und Neu-Ulm vereint – zu einem sommerlichen Festival der Begegnungen mit rund 150 Veranstaltungen, die überwiegend bei freiem Eintritt angeboten werden. Auch in diesem Jahr bietet das internationale Kulturprogramm vom 3. bis 12. Juli ein authentisches Schaufenster der Donaukulturen, eine anspruchsvolle, facettenreiche und lebendige Mischung verschiedener künstlerischer Richtungen und Formate: Musik von Klassik bis Jazz, Balkan-Beats, Weltmusik, Folk und Pop, Literatur, Theater, Tanz, Ausstellungen, Veranstaltungen für Kinder und Familien sowie Begegnungsprojekte – umrahmt durch den Austausch in den Feldern Politik, Gesellschaft und Umwelt

 Gemeinsame Orchester-und Chorkonzerte mit Ensembles der jüngeren Generation aus verschiedenen Donauländern haben Tradition auf den Donaufesten. Sie sind besonders geeignet, den Begegnungscharakter des Festes lebendig werden zu lassen. Die gemeinsame Probenarbeit an einem anspruchsvollen musikalischen Werk schafft persönliche Kontakte, die oft überdauern. Sie schenkt Erfahrungen und sorgt für den Austausch künstlerischer Aspekte aus unterschiedlichen kulturellen Traditionen.
2020 treffen sich Universitätschöre aus Bulgarien, der Republik Moldau und Deutschland, sowie ein speziell für dieses Ereignis zusammengestelltes Bläserorchester, die das Ergebnis ihrer Arbeit am 10. Juli im Rahmen eines großen Chorkonzertes, dem Konzert der Universitätschöre, in der Ulmer Pauluskirche präsentieren.
Zum 5. Mal präsentiert das Internationale Donaufest Ulm/Neu-Ulm den Donau-Musikwettbewerb, der sich in den großen Musikuniversitäten der 10 Länder inzwischen einen beachtlichen Ruf erworben hat. Nach Trompete (2012), Klavier (2014), Violine (2016) und Klarinette (2018) ist der Wettbewerb diesmal dem Cello gewidmet. Die Universitäten in Budapest, Bratislava, Chi?in?u, Bukarest, Belgrad, Sofia, Kiew, Zagreb, Linz und Stuttgart sind eingeladen jeweils zwei besonders talentierte Studierende zur Teilnahme am Wettbewerb zu nominieren.
Eine dreiköpfige internationale Jury entscheidet über die Vergabe der mit 3.000, 2.000 und 1.000 Euro dotierten Preise. Der Wettbewerb ist öffentlich und findet am 6. und 7. Juli in der Musikschule statt. Das Abschlusskonzert, bei dem sich auch der letztmalige erste Preisträger Nemorina Scheliga (Klarinette) mit dem Philharmonischen Kammerorchester präsentiert und die Preisverleihung sind für den 8. Juli, ebenfalls in der Musikschule Ulm, geplant.
Der Donausalon als Schaufenster der Pop-Kultur entlang der Donau wird auch 2020 ein breites Spektrum an musikalischer Vielfalt aus den Donauländern präsentieren. Eine Premiere ist die Wiener Melange (8. Juli), die erstmals neben Rap auch Poetry in den Donausalon bringt. Kuratiert und moderiert wird der Abend von Yasmin Hafedh alias Yasmo. Um sich geschart hat sie vier Wort- und Musikkünstler/innen, die eine große Bandbreite der Wortkunst der österreichischen Kulturmetropole repräsentieren und mit einem Wechselspiel aus Spoken Word, Rap und Wiener Chanson unterhalten. Bei der IDF-Factory (9. Juli) treffen zum ersten Mal zwei hochkarätige Jazz Formationen aus Belgrad und Wien aufeinander: Bullet for a Badman und Sketches On Duality. Wer sich bei letzterem Bandnamen an Miles Davis erinnert fühlt oder beim Vernehmen ihres Debütalbumtitels „Spectrum“ reflexartig eine gewisse Billy Cobham?Scheibe aus dem Regal holt, ist bei Sketches On Duality jedenfalls sehr gut aufgehoben. Ihr Rapper/Sänger/Spoken Word Artist Jahson The Scientist, ist bisweilen auch solo als MC unterwegs, und dass er dabei schon als Support von Leuten wie The Roots und GZA aufgetreten ist, lässt korrekte Rückschlüsse auf seinen Stil zu.
Bullet for a Badman aus Belgrad setzen gerne eine staubig-jazzige „Tarantino Note“ in ihren Instrumentals und schrecken auch nicht vor kernigen Gitarrensounds zurück. Was beide Bands verbindet, ist die Liebe zur Jazzfusion, wie man sie aus Zeiten der Allstargroup „Return to Forever“ kennt.

Internationale Donau-Jugendcamp 

Das Internationale Donau-Jugendcamp bietet ca. 80 Jugendlichen aus den Donauraumländern die Möglichkeit, am internationalen Austausch teilzunehmen. Dabei werden sich die Jugendlichen kennenlernen, ihre Erfahrungen und ihr Wissen austauschen und ihre jeweilige Heimat als Teil eines größeren Zusammenhangs begreifen lernen. In Seminaren und Workshops wird Wissen über den Donauraum, die Vielfältigkeit der Donau und der Menschen, die der Fluss berührt, vermittelt.
Das Donaujugendcamp ermöglicht den teilnehmenden Heranwachsenden eine prägende Erfahrung im Rahmen interkultureller Begegnung und soll die Einstellung und eventuelle Vorbehalte gegenüber Europa und den teilnehmenden Ländern positiv beeinflussen. Das in Workshops gemeinsam Erlebte und Erlernte wird am 7. Juli auf der Bühne Neu-Ulm präsentiert. Mit der bewährten Mischung aus Folklore, Jazz und Worldmusic aus den Donauländern wird die Bühne Neu-Ulm auch 2020 bespielt.
An zehn Tagen werden Künstler/innen aus allen zehn Donauanrainerstaaten die Bühne bespielen. Den Auftakt macht am 3. Juli die Wiener Tschussenkapelle, seit 27 Jahren musikalische Botschafter zwischen den Kulturen, mit einem besonderen Augenmerk auf Musik aus Österreich und den Balkanländern. Im Zeitalter der Ethno- und Weltmusik sind sie ein Garant dafür, dass Multikulturalität nicht zu einem oberflächlichen Crossover degradiert wird, sondern die Vielfalt und Individualität von Musik aus verschiedenen Kulturen deutlich gemacht wird. Politisch treten sie für ein friedliches Miteinander aller Menschen ein und tragen diesen Ruf in zahlreichen Auslandstourneen, von Brasilien und Kanada über Zimbabwe und Marokko über die österreichischen und europäischen Grenzen hinaus. Mit HRDZA ist es gelungen, den Weltmusik-Top-Act aus der Slowakei zu verpflichten (4. Juli). HRDZA hat sich seit der Gründung 1999 einen festen Namen in der slowakischen Folk-Szene erspielt und begeistert jedes Publikum durch charaktervollen Gesang und kraftvolle Melodien.
Kombiniert werden die Wurzeln traditioneller slowakischer Musik mit Rock- & Popelementen, komplexen Rhythmen, einfallsreichen Arrangements, wobei östliche und westliche Einflüsse gekonnt gepaart werden. In einem großen Bereich am Neu-Ulmer Donauufer stehen die Kinder und Familien im Mittelpunkt.
An zwei Familiensonntagen können die Kinder spielerisch und kreativ in verschiedene Themenwelten eintauchen und werden musikalisch unterhalten von Café Unterzucker aus Bayern (5. Juli) und dem österreichischen Kinderliedermacher Bernhard Felbig (12. Juli). Während der Woche unterhalten Theaterensembles mit thematisch abgestimmten Programmen im Kinderzelt – das sich in diesem Jahr in eine Höhle verwandeln wird – die kleinen Festbesucher. Kreativ-Angebote laden dazu ein, die kulturelle Vielfalt der Donauländer voll Spaß und Freude zu entdecken: mit Kunsthandwerkern können in verschiedenen Workshops traditionelle Handwerkstechniken bestaunt und erlernt werden. Auf der Bühne im Weindorf werden in den frühen Abendstunden akustisch geprägte Konzerte stattfinden, während tagsüber Tanzgruppen und Akteure der Geländebelebung hier ihre Bühne finden. Am ersten Donaufest-Wochenende (3. bis 5. Juli) werden hier vier Formationen aus dem Dreiländereck Österreich, Slowakei und Ungarn einen schillernden Fächer unterschiedlicher Swing Farben präsentieren: Marina & The Kats (Österreich) – Klassischer 20er Jahre Swing | Balkansambel (Slowakei) – Brass zwischen Klassik und Jazz | SwinGang (Slowakei) – Gypsy Swi ng | Group’n’Swing (Ungarn) – Swing Big Band.

Markt der Donauländer

 

Auch 2020 wird der Markt der Donauländer mit seinen Kunsthandwerker- und Gastronomieständen den Besuchern wieder die Möglichkeit bieten, den künstlerischen und kulinarischen Reichtum der Donauländer mit allen Sinnen zu erleben.
Bei der Auswahl der Aussteller aus einer Vielzahl hochwertiger Bewerbungen standen Qualität, Authentizität und Vielseitigkeit im Vordergrund. Rund 60 professionelle Kunsthandwerker/innen machen das Marktangebot an beiden Donauufern zu einem in der Region einmaligen Schaufenster für anspruchsvolle, kreative Kunsthandwerkprodukte aus den zehn Ländern entlang der Donau. Ein besonderes Augenmerk gilt dem interaktiven Erleben. In Werkstätten und interaktiven Angeboten wie Workshops können große und kleine Besucher direkt am handwerklichen Entstehungsprozess teilhaben und ihre eigene Kreativität einbringen. Das kulinarische Angebot auf dem Marktplatz vermittelt an knapp 40 Ständen einen Eindruck von der großen Vielfalt der Länder entlang der Donau. Ein abwechslungsreiches Speisenangebot mit besonderen Leckereien – von Fingerfood bis zu vollwertigen Hauptgerichten – sowie das Weindorf mit Weinen aus unterschiedlichen Anbaugebieten entlang der Donau, laden die Gäste dazu ein, sich auch kulinarisch immer wieder von Neuem überraschen zu lassen. Das Donaufest-Team ist voll Vorfreude und intensiv an den Vorbereitungen, benötigt jedoch noch tatkräftige Unterstützung: Es werden ein/e Praktikant/in und ehrenamtliche Helfer/innen gesucht, Ausschreibungen unter www.donaufest.de Umgesetzt wird das Programm des Internationalen Donaufestes Ulm/Neu-Ulm 2020 mit rund 50 Kooperationspartnern aus der Region und den Ländern entlang der Donau, die das Fest durch ihre Beiträge bereichern, sowie mit Unterstützung der bewährten Medienpartner und Sponsoren. Das komplette Programm wird im Mai veröffentlicht. Wer schon heute etwas „Donaufestfeeling“ verspüren möchte, findet einige Hörproben, den aktuellen Imagefilm und weitere Informationen auf: www.donaufest.de



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