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Ulm News, 26.11.2019 10:05

26. November 2019 von Ralf Grimminger
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Von unkontrollierbarem Lkw gerammt - Zwei Schwerverletzte und 75 000 Euro Schaden


Zwei Schwerverletzte und einen Leichtverletzten forderte ein schwerer Verkehrsunfall am Dienstagmorgen bei Neu-Ulm. 
Text/Foto: Thomas Heckmann

Kurz nach fünf Uhr morgens war eine 54-jährige Pkw-Fahrerin auf der Bundesstraße 10 aus Richtung Autobahn 7-Ausfahrt Nersingen kommend in Richtung Neu-Ulm unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache geriet ihr Wagen auf gerader Strecke leicht in den Gegenverkehr und prallte gegen einen entgegenkommenden Lastwagen.
Durch den Aufprall gegen das linke Vorderrad des Lkw war dieser nicht mehr lenkbar und geriet selber auf die Gegenfahrbahn und fuhr dort frontal in einen weiteren Pkw. Der Ford wurde durch die Wucht des Aufpralls vom Lkw mit in den Straßengraben gerissen und blieb dort seitlich am Lastwagen stehen. Unfallzeugen löschten den rauchenden Pkw-Motor ab und kümmerten sich um die Verletzten. Der Rettungsdienst rückte mit zwei Rettungswagen und zwei Notärzten sowie einem Einsatzleiter an. Die Feuerwehren aus Neu-Ulm, Burlafingen und Pfuhl wurden ebenfalls alarmiert, um die beiden eingeklemmten Pkw-Fahrer zu befreien und die Bundesstraße zu sperren. Die Pkw-Fahrerin konnte schnell befreit werden und im Rettungswagen erstversorgt werden, bevor sie in eine nahegelegene Klinik gebracht wurde. Der 59-jährige Ford-Fahrer wurde in seinem Wagen schwer eingeklemmt und noch im Auto vom Notarzt und dem Rettungsdienst versorgt. Gleichzeitig starteten die Feuerwehren eine aufwändige, aber auch schonende Rettungsmaßnahme. Mit hydraulischen Spreizern wurde der Fußraum rings um den Fahrer wieder aufgeweitet, um die Einklemmung zu beseitigen. Mit einer hydraulischen Schere und Spezialsägen wurden Scheiben und Dach abgetrennt, um den Schwerverletzten ohne unnötige Bewegungen schonend aus dem Fahrzeugwrack zu befreien. Auch er wurde mit dem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der leichtverletzte Lkw-Fahrer konnte nach einer Erstversorgung an der Unfallstelle bleiben.
Für die Rettungsmaßnahmen und die anschließenden Bergungsmaßnahmen der drei total beschädigten Fahrzeuge musste die Bundesstraße voll gesperrt, dadurch kam es zu kilometerlangen Staus im Berufsverkehr auch auf den Umleitungsstrecken. Um den genauen Unfallablauf zu rekonstruieren, ordnete die Staatsanwaltschaft an, dass ein Sachverständiger für Unfallanalytik die Spuren an der Unfallstelle sichert. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 75 000 Euro. 



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