ulm-news.de

Spartkasse Ulm
Sie sind hier: ulm-news Startseite  Nachrichten

Ulm News, 16.08.2019 11:11

16. August 2019 von Ralf Grimminger
0 Kommentare

So entsteht Wind - Unablässiges Streben nach Ausgleich


Ein wenig Wind ist im Sommer ganz angenehm. Er kann aber auch recht unangenehm werden und sich zu einem heftigen Sturm entwickeln. Aber wie kommt es eigentlich zu der deutlich spürbaren Bewegung der Luft?

Auch am Wochenende weht uns besonders im Nordosten ein deutlich spürbarer Wind um die Ohren. Regional sind sogar Sturmböen mit dabei. „Der Wind ist dabei nichts anderes als die Bewegung der Luft, die dazu dient, Luftdruckunterschiede auszugleichen.“, erklärt Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher bei WetterOnline. „Ähnlich wie bei einem aufgeblasenen Luftballon, aus dem man die Luft entweichen lässt, bläst der Wind dabei immer vom hohen Luftdruck weg hin zum tiefen Luftdruck.“ Aufgrund der Drehung unserer Erde geschieht dies aber nicht geradlinig, sondern winkelförmig abgelenkt. Verantwortlich hierfür ist die sogenannte Corioliskraft. Dabei handelt es sich um eine Schein- oder Trägheitskraft, die die Luft quer zur eigentlichen Bewegung ablenkt.

Kleinräumig sieht dies aber anders aus. Dort spielt die Drehung der Erde kaum eine Rolle. Anhand des an den Küsten verbreiteten Land-See-Windes, kann man die Entstehung des Windes besonders gut veranschaulichen. „Wenn die Sonne tagsüber das Land aufheizt, steigen die Luftmoleküle auf. Über dem Land fehlt daraufhin sozusagen die Luft und es herrscht tiefer Luftdruck. Über dem Meer hingegen bleibt die Luft tagsüber kühler, dort sinken die Moleküle ab. Unten sind dort folglich mehr Luftmoleküle und es herrscht demnach hoher Luftdruck. Um den Druck auszugleichen, wandern die Moleküle vom Hoch zum Tief. Diese Bewegung macht sich als Wind bemerkbar.“, so Habel.

Vom lauen Lüftchen zum Tornado

Je stärker die Luftdruckunterschiede sind, desto stärker ist der Wind. Die Windstärke wird in Beaufort angegeben. Die Beaufortskala klassifiziert die Windstärken in 13 Windstärkenbereiche von 0 bis 12. Dabei bedeutet Windstärke 0 windstille, bei Windstärke 9 spricht man von einem Sturm. Dann weht der Wind mit 75 Stundenkilometer und erste Äste können abbrechen. Ein Orkan fegt mit 118 Stundenkilometer übers Land und hat die Windstärke 12. Die höchste Geschwindigkeit, die jemals gemessen wurde, erreichte ein Tornado mit einer Geschwindigkeit von etwa 500 Stundenkilometer.



Grüne

Termine & Kino

weitere Termine
Spartkasse Ulm
Nov 26

Von unkontrollierbarem Lkw gerammt - Zwei Schwerverletzte und 75 000 Euro Schaden
Zwei Schwerverletzte und einen Leichtverletzten forderte ein schwerer Verkehrsunfall am Dienstagmorgen bei...weiterlesen


Dez 02

Zu schnell auf A 8 unterwegs: Bußgeld von 1200 Euro und dreimonatiges Fahrverbot
Am Freitag in den späten Vormittagsstunden fiel einer Zivilstreife der Verkehrspolizeiinspektion Neu-Ulm...weiterlesen


Dez 01

Vorfahrt missachtet - 27 000 Euro Schaden
Über 27.000 Euro Schaden entstanden am Samstag beim Zusammenstoß zweier Pkw in Ulm.  weiterlesen


Dez 05

Lastwagen schiebt Auto vor sich her
 Unverletzt überstand eine 19-jährige Autofahrerin einen Verkehrsunfall am Donnerstagvormittag in...weiterlesen


Nov 25

14-Jährige vergewaltigt? Drei Männer aus Landkreis Biberach in Haft
Die Staatsanwaltschaft in Ravensburg und die Kriminalpolizei in Biberach ermitteln derzeit gegen fünf...weiterlesen


Dez 01

Auto überschlägt sich mehrfach
Leichtverletzt überstand am Samstag bei Scharenstetten eine 20-jährige Autofahrerin den Überschlag...weiterlesen


Dez 05

Kleiner Wintereinbruch im Ulmer Norden
Industrieschnee hat am Donnerstagmorgen nördlich von Ulm zu einem regionalen Wintereinbruch geführt....weiterlesen


Nov 28

Zeugen halten Mäuse fest
Zwei Männer sollen versucht haben, in Ulm eine Frau auf dem Weihnachtsmarkt zu bestehlen.  weiterlesen



Spartkasse Ulm

 
© ulm-news.de, Nachrichten für Ulm und Umgebung   KONTAKT | FAQ | IMPRESSUM | DATENSCHUTZ nach oben