Ulm News, 10.08.2019 17:59
Suche nach 31-jähriger vermisster Frau in der Donau
Nachdem in der Nacht zum Samstag eine 31-jährige Frau in der Donau in Ulm vermisst wurde, suchten über 30 Einsatzkräfte bis drei Uhr morgens in und am Wasser nach ihr. Die Frau ist in der Nacht auf der Suche nach ihrem Mobiltelefon möglicherweise in die Donau gestiegen.
Text/Fotos: Thomas Heckmann
Nachdem in der Nacht zum Samstag eine 31-jährige Frau in der Donau vermisst wurde, suchten über 30 Einsatzkräfte bis drei Uhr morgens in und am Wasser nach ihr. Auch mit einem Polizeihubschrauber wurde bisher vergeblich gesucht, daher wurde die Suche am Samstagmittag fortgesetzt. Auf Bitten der Polizei sammelten sich die ehrenamtlichen Einsatzkräfte von Wasserwacht Neu-Ulm, Senden und Weißenhorn sowie DLRG Ulm und THW Neu-Ulm wieder an der Eisenbahnbrücke zwischen Neu-Ulm und Ulm, um nochmals die Donau genauso gründlich wie in der Nacht abzusuchen. Bei Tageslicht konnten nicht nur ein halbes Dutzend Boote auf der Donau eingesetzt werden, auch Taucher suchten tiefe Stellen in der Donau ab. Dort, wo die Donau Stehhöhe hat, bildeten Strömungsretter der Wasserwacht Suchketten, um jeden Meter Donaugrund mit den Füßen abzutasten. In der Flussmitte kamen Boote mit moderner Sonartechnik zum Einsatz. Die Sonden des Sonargerätes senden Schallimpulse aus, die vom Untergrund und Gegenständen im Wasser unterschiedlich stark reflektiert werden und so können zum Beispiel Baumstämme oder auch Menschen im Wasser erkannt werden. Gleichzeitig versucht die Polizei, Freunde der jungen Frau zu erreichen, um sie möglicherweise dort zu finden. Die Suche in der Donau wurde dann nach mehreren Stunden kurz vor 16 Uhr ergebnislos abgebrochen. Die Suchmaßnahmen an Land durch die Polizei gehen weiter. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei war der 31-Jährigen kurz nach Mitternacht ihr Mobiltelefon nahe der Eisenbahnbrücke in die Donau gefallen. Sie stieg dann selber in die Donau, um nach ihrem Telefon zu tauchen. Rings um die Pfeiler der Brücke wurde die Frau dann auch schwimmend von Passanten gesehen, verschwand dann aber plötzlich. Daraufhin alarmierten die Passanten die Polizei und die Rettungskräfte, die schon in der Nacht über zwei Stunden intensiv mit Booten, Hubschrauber, Wärmebildkameras und Fußstreifen in Ufernähe suchten.





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