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Ulm News, 11.07.2019 10:18

11. Juli 2019 von Ralf Grimminger
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Sechs lebensgefährlich und schwer verletzte Autofahrer nach Unfallserie am Stauende auf A 8


Drei zusammenhängende Unfälle am Mittwochabend haben auf der A 8 bei Dornstadt bei Ulm in Baden-Württemberg sechs lebensgefährlich beziehungsweise schwer verletzte Autofahrer gefordert. 
Text/Foto: Thomas Heckmann

Nach einem Auffahrunfall ohne Verletzte auf der Autobahn 8 bildete sich ein Rückstau. Eine Stunde nach dem ersten Unfall ereignete sich vier Kilometer weiter hinten am Stauende ein schwerer Auffahrunfall mit drei Lastwagen und einem Pkw. Eine weitere halbe Stunde später krachte ein Kleintransporter in das Stauende weitere zwei Kilometer weiter hinten. Dabei wurde der Fahrer lebensgefährlich verletzt. Die Autobahn musste bis weit nach Mitternacht voll gesperrt werden, um die Verletzten zu versorgen und die Unfallstellen zu räumen.
Beim ersten Unfall auf Höhe des Ulmer Containerbahnhofs waren zwei Kleintransporter aufeinander gefahren. Die alarmierte Feuerwehr und der Rettungsdienst wurden von der Polizei abbestellt, da es keine Verletzten gab. Die Unfallstelle liegt in der Baustelle für den dreistreifigen Ausbau der Autobahn, daher bildete sich schnell ein größerer Rückstau.
Eine Stunde nach dem ersten Unfall wurde der zweite Unfall am Stauende auf Höhe des Dornstadter Ortsteil Tomerdingen verursacht. Nach ersten Informationen der Polizei waren daran drei Lkw und ein Pkw beteiligt. Fünf Schwerverletzte waren die Folge. Rettungsdienst und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Glück hatten die Autofahrer hinter der Unfallstelle, denn sie konnten über eine Betriebsausfahrt neben der Unfallstelle vorbeifahren.
Noch während die Rettungsarbeiten liefen, ereignete sich rund zwei Kilometer weiter hinten der nächste Auffahrunfall am Stauende. Dabei krachte ein Kleintransporter in das Heck eines Sattelzuges. Der Lkw vor ihm bohrte sich durch das komplette Führerhaus. Die Feuerwehr Dornstadt war gemeinsam mit den Feuerwehren aus Ulm und Merklingen im Einsatz, um den schwerverletzten Fahrer mit Rettungsspreizer und hydraulischer Schere aus den Trümmern zu befreien. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Bei allen Unfällen warnte die elektronische Verkehrsbeeinflussungsanlage über Schilderbrücken rechtzeitig vor dem Stau auf der übersichtlichen dreispurigen Autobahn.
Der Unfallaufnahmedienst der Verkehrspolizei Mühlhausen ermittelt nun die Unfallursachen. Bis zur Bergung der Unfallfahrzeuge musste die Autobahn mehrere Stunden voll gesperrt werden. Der Sachschaden liegt im sechsstelligen Bereich, wurde von der Polizei in der Nacht aber noch nicht näher beziffert. 



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