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Ulm News, 12.06.2019 16:29

12. Juni 2019 von Ralf Grimminger
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Theater Ulm: Neuzeichnung für Abonnements in Jubiläumsspielzeit und Vorverkauf für September und Oktober


1969 wurde der von Architekt Fritz Schäfer entworfene Neubau des Ulmer Theaters in der Olgastraße eingeweiht. Fünf Jahrzehnte runden sich in der Spielzeit 2019/2020 zu einem Jubiläum, das mit spannenden Uraufführungen und Premieren im Großen Haus und im Podium gebührend gefeiert sein will. Im Juni beginnt die Neuzeichnung für die Abonnements in der Jubiläumsspielzeit 2019/2020 und der Vorverkauf für die Monate September und Oktober.  Neuzeichnungen für die Abonnements des Theaters Ulm sind in der aktuellen Spielzeit  bis 21. Juli und danach wieder ab dem 2. September möglich. 

Ein Abonnement ist der einfachste und bequemste Weg ins Theater. Interessenten können zwischen großen Abonnements mit bis zu zwölf Vorstellungen und kleineren Abonnements ab vier Vorstellungen wählen. Natürlich gibt es auch Abonnements für die Premieren und Vorstellungen aller Sparten an festen Wochentagen im Podium, Abonnements für Besuche von Vorstellungen in allen Spielstätten, Konzertabos, spezielle Abonnements für Freunde der gehobenen Unterhaltung sowie Abo-Angebote für Kinder und Jugendliche. Neuzeichnungen für die Abonnements des Theaters Ulm sind in der aktuellen Spielzeit bis 21. Juli und danach wieder ab dem 2. September möglich. Dabei stehen mehr als 60 abwechslungsreiche und maßgeschneiderte Abonnements zu attraktiven Preisen zur Wahl: Allein im Besucherring kann aus 30 Vorstellungspaketen im Großen Haus gewählt werden, bei denen die günstige und bequeme Anreise im Bus mit Höreinführungen zu allen Produktionen dazugehört. Gerne können sich Interessierte im Internet unter www.theater-ulm.de vorab informieren und sich mit weiteren Fragen an den Karten- und Abo-Service unter der Telefonnummer 0731 / 161 4458 oder der E-Mail-Adresse abobuero@ulm.de wenden.
Außerdem ist der Vorverkauf für alle Vorstellungen in den Monaten September und Oktober gestartet. In der Jubiläumsspielzeit 2019/2020 darf sich das Publikum auf einen vielseitigen und spannenden Spielplan freuen: Neben vielen Konzerthöhepunkten anlässlich des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven steht zur Eröffnung der neuen Spielzeit am 26. September 2019 seine Freiheitsoper »Fidelio« nach vielen Jahren in einer Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf wieder auf dem Spielplan des Theaters Ulm. Mit dem Operetten-Hit »Die Csárdásfürstin« von Emmerich Kálmán (Premiere: 6. Februar 2020) und Giuseppe Verdis weltberühmter Oper »Rigoletto« (Premiere: 19. März 2020) stehen darüber hinaus zwei Produktionen auf dem Spielplan, die die Herzen der Musiktheaterfans höher schlagen lassen. Eine Entdeckungsreise ganz besonderer Art wagt das Theater Ulm mit der Uraufführung der um 1920 entstandenen Oper »La Légende de Tristan« von Charles Tournemire, die den Tristan-Mythos gänzlich anders akzentuiert als Richard Wagner.
Mit der Uraufführung am 7. Mai 2020 feiert das Theater ein weiteres Jubiläum: den 150. Geburtstag des Komponisten. Das für die Stadt Ulm und die Region bedeutsame Jubiläum der Eröffnung des Ulmer Theaterneubaus trifft in der Spielzeit 2019/2020 außerdem auf ein markantes stadtgeschichtliches Datum: Der Geburtstag des Innovators und Flugpioniers Albrecht Ludwig Berblinger jährt sich 2020 zum 250. Mal.
Aus diesem Anlass hat das Theater Ulm neben »Ikarus«, einem Stück von John von Düffel für das Podium (Premiere: 5. Oktober 2019), ein weiteres Werk in Auftrag gegeben: Ulf Schmidt hat für das Große Haus ausgehend von der Biografie Albrecht Ludwig Berblingers mit »Schneider, Berblinger.« einen Text zum Thema Erfinder-Drang und -Hybris erarbeitet (Uraufführung: 3. Oktober 2019). Außerdem stehen »Eins, zwei, drei«, eine temporeiche Gesellschaftskomödie von Ferenc Molnár (Premiere: 16. Januar 2020), Max Frischs Erfolgsstück »Biedermann und die Brandstifter« (Premiere: 27. Februar 2020) und Heinrich von Kleists wortgewaltiges Lustspiel »Der zerbrochne Krug« (Premiere: 23. April 2020) auf de m Sp ielplan.
Das Tanztheater unter Reiner Feistel ist in kürzester Zeit zu einer Instanz in Ulm geworden. Mit »Faces of Love« (Uraufführung: 17. Oktober 2019) stellen sich auf Einladung Feistels mit Beatrice Panero und Noel Pong zwei profilierte Gastchoreografinnen vor, bevor er mit »Das Schweigen der Männer« im Podium (Premiere: 1. Februar 2020) und »Ein Sommernachtstraum« wieder eine eigene Arbeiten für das Große Haus mit seiner Compagnie erarbeitet (Premiere: 2. April 2020).



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