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Ulm News, 04.03.2019 18:27

4. März 2019 von Ralf Grimminger
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Fußball: Champions League geht in heiße Phase


Drei von vier deutschen Teams haben es in die K.O.-Runde der Champions League geschafft. Im Viertelfinale wird diese Zahl höchstwahrscheinlich kleiner sein, da manche Chancen nur noch theoretischer Natur sind.

Schalke 04 und BVB vor Aus – Bayern München mit guten Aussichten

Die kommenden Wochen sind nicht nur aus sportlicher Sicht ein Fest für Fußball-Fans. Denn die heiße Phase, die nun beginnt, sorgt auch für zahlreiche Gelegenheiten, Geld mit den richtigen Tipps zu verdienen. Mit Willkommens-Boni, die bei Wettanbietern wie Tipico längst Standard sind, wird die Rendite theoretisch noch besser.
Voraussetzung dafür ist allerdings der richtige Riecher. Und hier wird es spannend: In der Champions League trennt sich nämlich die Spreu vom Weizen, was ausgeglichene Spiele auf Augenhöhe bedeutet. Leider sieht die Lage für die deutschen Teams nach den Achtelfinal-Hinspielen nicht allzu gut aus: Der FC Schalke 04 verlor zuhause 2:3 gegen Manchester City, für das Rückspiel in England sind die Chancen dementsprechend gering. Noch schlechter machten es die schwarzgelben Erzrivalen, die in Tottenham 0:3 verloren und damit keine realistische Chance mehr auf das Weiterkommen haben. Einem Heimsieg räumen die Buchmacher zwar gute Quoten ein, doch für das Viertelfinale wird die Hypothek aus dem Auswärts-Debakel wohl zu groß sein.
Die Hoffnungen ruhen also erneut auf den Bayern. Trotz einer recht wackligen Saison konnten die Münchner in Liverpool mit 0:0 bestehen – das ist keine hervorragende, aber eine durchaus machbare Ausgangslage für das Heimspiel am 13. März. Aufgrund der ähnlichen Qualität beider Teams ist dieses Duell vermutlich das spannendste aller Achtelfinals und wird rund um die Welt mit Spannung erwartet.

Vorhersagen kaum möglich: Spitzenspiel erwartet

Im Blickpunkt steht deswegen das Personal der Kontrahenten. Die Bayern hoffen inständig darauf, dass Kingsley Coman rechtzeitig fit wird, nachdem er im Bundesligaspiel gegen Hertha BSC einen Muskelfaserriss erlitt. Liverpool-Coach Jürgen Klopp darf dagegen aus dem Vollen schöpfen: So ist Abwehrchef Virgil van Dijk nach seiner Gelbsperre im Hinspiel wieder mit an Bord, an seiner Seite könnte der wiedergenesene Dejan Lovren verteidigen.
Die Bayern-Offensive erwartet damit ein ungleich härteres Bollwerk als noch im Hinspiel. Mit Sicherheit fehlen wird erneut Thomas Müller, da seine Sperre nach Rot in der Gruppenphase zwei Spiele lang andauert. Ein Einsatz von James Rodriguez gilt damit als gesichert, ebenfalls vorne gesetzt sind Serge Gnabry und natürlich Robert Lewandowski. Es wird somit, wie so oft im Fußball auf diesem Niveau, auf die Tagesform und das berüchtigte Quäntchen Glück hinauslaufen.

Das bedeuten die restlichen Paarungen für die Bayern

Sollten die Bayern ihre Aufgabe erfolgreich bewältigen, kommt es im Viertelfinale wahrscheinlich direkt zum nächsten Top-Duell. Denn die anderen Spitzenteams sind den Erwartungen größtenteils gerecht geworden und haben beste Chancen auf die Runde der letzten Acht. Hier ein Überblick:

  • Der FC Barcelona spielte im Hinspiel in Lyon zwar nur 0:0, gilt im Rückspiel zuhause jedoch als haushoher Favorit. Ein Ausscheiden würde einer Sensation gleichkommen.
  • Real Madrid konnte in Amsterdam mit 2:1 gewinnen. Diesen Vorteil werden sich die Titelverteidiger nicht mehr nehmen lassen.
  • Paris Saint-Germain gewann in Manchester sogar 2:0. Angesichts der enormen Qualität im Team des deutschen Star-Trainers Thomas Tuchel ist das Viertelfinale damit schon fast Formsache.
  • Die größte Überraschung gab es in Madrid: Atlético konnte sich im Hinspiel gegen Juventus Turin mit 2:0 behaupten, was Superstar Cristiano Ronaldo zu unschönen Gesten veranlasste. Aufgrund des Hinspiel-Ergebnisses sind die Spanier klarer Favorit für den Einzug in die nächste Runde.

Aus Bayern-Sicht wäre der Sieger des Achtelfinales AS Rom gegen FC Porto ganz klar die einfachste Aufgabe, zumindest auf dem Papier. Bei allen anderen sechs Teams, die der Wahrscheinlichkeit nach weiterkommen, handelt es sich um große Kaliber, die allesamt zum Favoritenkreis auf den Titel zählen. Der Name Bayern München fällt zwar grundsätzlich ebenfalls in diese Kategorie, muss sich nach dem bisherigen Saisonverlauf jedoch eher mit der Rolle des Underdogs begnügen. Zu schwankend waren die Leistungen speziell in der Hinrunde, zu groß die internen Unruhen rund um einzelne Spieler sowie das Gespann aus Trainer und Sportdirektor.
Fans des Rekordmeisters sind deswegen gut beraten, die nächsten Monate als Phase des Umbruchs zu sehen. Schon für die kommende Spielzeit deuten sich schließlich einige echte Kracher an: Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart ist bereits offiziell bestätigt, als wahrscheinlich gelten außerdem Lucas Hernandez von Atlético Madrid und Timo Werner von RB Leipzig. Auch Chelseas Callum Hudson-Odoi bleibt ein heißes Thema an der Säbener Straße, genau wie Leverkusens Shooting Star Kai Havertz. Die Zukunft beginnt also spätestens im August 2019 und die aktuelle Champions-League-Saison sollte dementsprechend milde bewertet werden.



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