Ulm News, 24.02.2011 20:26
Heidenheim reist mit frischem Mut nach Wiesbaden
Keine Frage, den Auftritt in Stuttgart am Dienstagabend hatten sich die Heidenheimer Fußballer anders vorgestellt. Doch in gleichem Maße wie ihn die Leistung bei der 1:2-Niederlage enttäuschte, richtet FCH-Trainer Frank Schmidt jetzt den Blick nach vorn, fordert einen dementsprechenden Auftritt beim SV Wehen Wiesbaden.
"Die Niederlage ist verarbeitet, die Enttäuschung aber noch da", erklärt Schmidt, der sich darüber ärgerte, dass sein Team das Spiel im Gazi-Stadion so schnell aus den Händen gegeben und auch nach dem Anschlusstreffer nicht konsequent genug die Chance zum Ausgleich gesucht habe.
Durch die erste Niederlage nach vier Siegen verpasste der FCH den Sprung auf Rang vier, wo man am SVWW hätte vorbeiziehen können, wenngleich dies für Frank Schmidt zweitrangig ist. "Es bringt nichts, jetzt griesgrämig zu sein, weil wir mal wieder verloren haben. Wir dürfen jetzt nicht ängstlich nach Wiesbaden fahren, sondern müssen selbstbewusst und geschlossen auftreten, die Herausforderung suchen." Im Verfolgerduell des Tabellenfünften gegen den Sechsten steht am Samstag (14 Uhr) in der Wiesbadener Brita-Arena viel auf dem Spiel. Der Sieger bleibt an den Spitzenplätzen dran, der Verlierer rutscht zumindest vorerst ins Mittelfeld ab.
Den größeren Druck sieht der FCH-Coach bei den Gastgeber, die sich klar den Aufstieg zum Ziel gesetzt haben und daher die Chance für seinen FCH. Dafür legten die ohnehin schon mit zahlreichen Erst- und Zweitligaerfahrenen Spielern besetzten Hessen in der Winterpause personell noch einmal nach. Mit Daniel Brosinski vom 1. FC Köln, dem aus seinen Zeiten bei Karlsruhe und Bielefeld bekannten Ioannis Masmanidis und dem ehemaligen kamerunischen Nationalspieler Francis Kioyo kamen drei weitere Hochkaräter. Davon lässt sich aber der angehende Fußballlehrer Schmidt nicht verückt machen“, wenn wir dranbleiben wollen dürfen wir uns keine Blöße geben, weiß der FCH-Cheftrainer!“
Vor allem läuft es beim SVWW in diesem Jahr trotzdem alles andere als rund. Zuletzt reichte es nur zu einem Punkt aus drei Spielen und das sorgte zuletzt für reichlich Verstimmung. Nach der Niederlage in Jena kritisierten Geschäftsführer Wolfgang Gräf und Trainer Gino Lettieri ihre Spieler, die sie freilich größtenteils selbst geholt hatten.
Die Verantwortlichen beim SV fordern jedenfalls eine Reaktion von ihren Kickern da es für die Wiesbadener um so etwas wie die letzte Chance geht, muss sich der FCH auf einen etwas angeschlagenen, aber hoch motivierten Gegner einstellen. Das Hinspiel in der Gagfah-Arena endete mit einer doch recht deutlichen 0:2-Niederlage des FCH. Der FCH willl zeigen, dass er die Niederlage am Dienstag gut verkraftet hat und kräftig dagegenhalten. Waldemar Peter



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