Ulm News, 26.01.2019 13:20
Hoher Sachschaden nach mehreren Auffahrunfällen
Auf der Autobahn und in Neu-Ulm passierten am Freitag mehrere Auffahrunfälle. Es entstand Sachschaden.
Am Freitag, gegen 20:10 Uhr, ereignete sich bei Elchingen auf der A 8 ein Verkehrsunfall. Mehrere Pkw wollten am Autobahnkreuz von München kommend auf die A 7 wechseln. Ein 59-jähriger Autofahrer, der ebenfalls abfahren wollte, erkannte zu spät, dass sich der Verkehrsfluss verlangsamte und fuhr dem vorausfahrenden Pkw auf. Der entstandene Sachschaden betrug ca. 13 000 Euro.
Bei hohem Verkehrsaufkommen auf der A 7, im Abschnitt zwischen Vöhringen und Nersingen, ereigneten sich am Freitag in der Zeit von 13 bis 18 Uhr insgesamt vier Auffahrunfälle. Den Anfang machte eine 28-jährige Autofahrerin, die auf dem linken Fahrstreifen den Stau vor sich zu spät bemerkte. Sie beschädigte durch ihr Auffahren drei andere Pkw. Eine 19-Jährige schaffte es ebenfalls nicht, rechtzeitig abzubremsen und fuhr einem langsamer werdenden Pkw auf. Bislang entstanden nur Blechschäden. Im Rückstau ereignete sich jedoch ein weiterer Auffahrunfall, den ein 28-Jähriger verursachte. Er fuhr einem 45-Jährigen auf, der dabei leicht verletzt wurde. Der letzte Auffahrunfall des Tages verlief nicht mehr so glimpflich. Eine auf dem linken Fahrstreifen fahrende 18-Jährige erkannte wiederum zu spät, dass sich ein Stau bildete. Da sie nicht mehr anhalten konnte, prallte sie gegen das letzte Auto des Staus und schob diesen noch auf den davor stehenden Pkw auf. Hierbei wurde die Verursacherin und sowie drei Insassen des getroffenen Autos verletzt. Nach der Untersuchung im Krankenhaus stellte sich heraus, dass alle nur leicht verletzt waren, in der Zwischenzeit wurden die nicht mehr fahrbereiten Pkw geborgen. Bilanz des Tages auf der A 7, aus Unachtsamkeit wurden fünf Personen leicht verletzt und es entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 48000 Euro.
Beim Auffahren auf die B10 in Richtung Ulm ereignete sich kurz nach 18 Uhr ein kleiner Auffahrunfall. Hierbei entstand ein relativ geringer Sachschaden von ca. 1000 Euro. Was jedoch viel mehr ins Gewicht fiel war, dass sich der 54-jährige Unfallverursacher mit einem tschechischen Führerschein und einer tschechischen Meldebescheinigung auswies. Beide waren Totalfälschungen. Neben der Unfallaufnahme wurde daher auch ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung aufgenommen. Die Dokumente wurden sichergestellt.





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