Ulm News, 21.12.2018 18:10
Mutmaßliche Einbrecherbande geschnappt
Die Polizei hat am Donnerstag im Bodenseekreis drei Männer festgenommen. Diese könnten für mindestens elf Wohnungseinbrüche im Landkreis Biberach sowie im Bodenseekreis verantwortlich sein.
Im Zuge intensiver Ermittlungen nach zahlreichen Wohnungseinbrüchen zwischen dem Bodensee und Heidenheim gelang es der Polizei am Donnerstagabend in Markdorf drei osteuropäische Männer im Alter zwischen 27 und 39 Jahren festzunehmen. Die Männer stehen im Verdacht seit November 2018 mindestens elf Wohnungseinbrüche im Landkreis Biberach und im Bodenseekreis begangen und dabei insbesondere Schmuck und Bargeld entwendet zu haben. Kurz vor ihrer Festnahme sollen sie in Marktdorf, so die bisherigen Erkenntnisse der Behörden, in ein Wohnhaus eingedrungen sein. Bei der Festnahme fanden sich Schmuck und Münzen bei den Männern, die mutmaßlich aus dem Wohnhaus in Markdorf entwendet wurden. Die drei Männer wurden am Freitag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg Haftbefehl gegen die Tatverdächtigen erließ. Die Drei sitzen seither in Untersuchungshaft. Ob die drei Männer für zahlreiche weitere Wohnungseinbrüche, die seit Oktober 2018 in den Landkreisen Biberach, Konstanz, Ravensburg und Heidenheim sowie im Bodensee-, Zolleralb- und Schwarzwald-Baar-Kreis begangen wurden, verantwortlich sind, wird derzeit noch intensiv ermittelt. Bei den Einbruchstaten seit Oktober 2018 wurde ein Schaden von rund 130.000 Euro verursacht. Die erlangte Tatbeute ist seither verschwunden. Gerade bei fünf Einbrüchen am 12. Dezember in Heidenheim wurden Schmuckstücke gestohlen, die teils individuell gestaltet sind. Die Polizei hofft, dass Zeugen diesen Schmuck seit der Tat gesehen haben. Deshalb hat die Polizei im Internet unter https://fahndung.polizei-bw .de/tracing/pp-ulm-heidenheim-wohnungseinbruchsdiebstahl/ Bilder des gestohlenen Schmucks veröffentlicht.




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