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Ulm News, 07.11.2018 17:04

7. November 2018 von Ralf Grimminger
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Spatenstich für OrangeCampus - Basketballer starten Bau für Nachwuchszentrum - Vorstand ruft zum Spenden auf


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Beschreibung: Mit dem Spatenstich startete der Verein BBU 01 den Bau des 23 Millionen Euro teuren OrangeCampus.

Fotograf: BBU 01

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Mit dem Spatenstich für das Basketball-Nachwuchszentrum OrangeCampus beim Donaubad in Neu-Ulm schlägt BBU ’01 ein neues Kapitel auf, das nach Aussage des Vereins zukünftig noch viel mehr von der Nachwuchsarbeit geprägt sein wird, als es ohnehin schon ist. Das ehrgeizige Projekt, das nach monatelangen Verhandlungen in einen förderungsfähigen Teil (drei Sporthallen) und einen kommerziellen Teil (Verwaltungsgebäude, Praxisräume) unterteilt wurde, kostet nach Plan 23 Millionen Euro, die  von den Städten Ulm und Neu-Ulm, dem Landessportbund und dem Verein BBU 01 aufgebracht werden. Baudarlehen werden von drei Volksbanken gewährt. Ehrgeizig ist auch der Zeitplan: Der OrangeCampus soll 2020 eröffnet werden. 

Letztlich war es keine große Sache, als die Clubvorsitzenden Andreas Oettel und Dr. Thomas Stoll am Mittwochnachmittag den Spaten in den frisch aufgeschütteten Erdhügel auf dem OrangeCampus-Gelände stachen. Die Bedeutung des symbolischen Akts, mit dem gegen 15 Uhr offiziell die Bauphase des Nachwuchsleistungszentrums von BBU ’01 eröffnet wurde, geht indes weit über die tatsächliche Handlung hinaus.
Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg, der den Kreis der Festredner eröffnete, sprach von „einem Alleinstellungsmerkmal, das den beiden Städten über die Region hinaus Beachtung bringen wird“.
Sein Ulmer Kollege, Ulms Erster Bürgermeister Martin Bendel, nannte den OrangeCampus „ein markantes Vorzeigeprojekt für die Doppelstadt“.
Weit über drei Jahre hatt der Verein darauf hingearbeitet, um auf dem rund 17 000 Quadratmeter großen Gelände am Donauufer ein Bauprojekt zu starten, das in Deutschland seinesgleichen sucht.
„Wenn es um den Nachwuchs für den Profibereich geht, aber auch wenn wir die gesellschaftliche Bedeutung des Sports insgesamt betrachten, ist der OrangeCampus eine riesengroße Chance für Ulm und die Umgebung und damit ein tolles Leuchtturm-Projekt für die gesamte Region“, erklärt Andreas Stoch. Der ehemalige baden-württembergische Minister für Kultus, Jugend und Sport ist erst seit Kurzem Mitglied des Vereinsbeirats von BBU ’01, aber schon lange bekennender Basketballfan.
Als der formale Festakt vor rund 100 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien vollzogen war, war Andreas Oettel die Erleichterung deutlich anzusehen. „Ich bin einfach nur happy, dass wir jetzt mit dem OrangeCampus loslegen können und will mich gleichzeitig bei allen bedanken, die uns auf dem langen Weg bis hierhin begleitet und unterstützt haben“, so der BBU ’01 Vorstand.
Doch Andreas Oettel wäre nicht der unermüdliche Arbeiter, der seit 2001 gemeinsam mit Dr. Thomas Stoll die Geschicke des Ulmer Basketballs prägt, würde er nicht auch in der Stunde des Erfolges an die nächsten Schritte denken. „Ich kann nur alle Sportinteressierten der Region darum bitten, uns auch weiter mit ihren Spenden zu unterstützen – denn wir sind noch lange nicht am Ziel.“
Rund 600 000 Euro muss der Verein noch bis Abschluss der Bauarbeiten aufbringen, will er den Vereinbarungen gerecht werden, die gemeinsam mit den Städten Ulm und Neu-Ulm formuliert wurden. Dass BBU ’01 nach erst 17-jährigem Bestehen mit dem OrangeCampus einen nachhaltigen Einfluss auf die sportliche Entwicklung der Region haben wird, glaubt Prof. Dr. Gerald Huber ganz fest. „Es war nur ein Spatenstich, aber dahinter steckt ein großer Wurf für den Basketball in Ulm und Neu-Ulm“, so der Sprecher des Vereinsbeirates. „Der OrangeCampus wird diese Sportart in der Doppelstadt nachhaltig stärken, weil er drei maßgebliche Elemente vereint: Er stärkt den Spitzensport, weil kein anderer Bundesligist ein solches Zentrum bieten kann. Er bietet erstklassige Voraussetzungen für die Nachwuchsarbeit und die Talentförderung. Und er verankert den Basketball mit Breitensportangeboten mitten in der Stadtgesellschaft“, so Huber, der wie Oettel zur aktiven Mithilfe aufruft. „Jetzt bedarf es eines langen Atems und großer Hartnäckigkeit, um den e hrgeizigen Terminplan einzuhalten und 2020 Einzug zu halten. Hierfür bitte ich alle Mitglieder, Förderer und Freunde des Basketballs um nachhaltige Unterstützung.“



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