Ulm News, 02.02.2011 23:00
25 Freiwillige unterstützen Polizisten
Seit Jahrzehnten unterstützen Polizeifreiwillige in Baden-Württemberg den Polizeivollzugsdienst. 25 davon helfen den Beschäftigten der Polizeidirektion Ulm. Darauf weist jetzt die Polizei angesichts der aktuellen Diskussion hin.
Der Freiwillige Polizeidienst hat in Baden-Württemberg bereits Tradition. Engagierte Bürger machen sich seit 1963, Bürgerinnen seit 1990, um Gemeinschaft und Staat besonders verdient. Sie sind integrierte Partner der Polizei. Aufgrund ständig wachsender Aufgaben, die immer komplexer werden, nehme die Polizei gerne Freiwillige auf, die bei bestimmten Einsätzen unterstützen, Verantwortung übernehmen und sich für die Sicherung und Wahrung der demokratischen Rechtsordnung in der Gesellschaft einsetzen. Der Freiwillige Polizeidienst schließe so eine Lücke im Zusammenwirken zwischen Bürger und Polizei.
Nach kurzer Ausbildung unterstützen die Freiwilligen bei Großveranstaltungen, etwa durch Verkehrsregelung, bei der Sicherung von Polizeigebäuden oder bei anderen Tätigkeiten, für die kein polizeiliches Spezialwissen erforderlich ist.
Die Polizeidirektion Ulm hat durch mehrere Ausbildungsgänge in den vergangenen Jahren die Zahl der Polizeifreiwilligen in ihren Reihen auf 25 erhöht. Eingesetzt werden die zehn Frauen und 15 Männer, unter denen fünf Migranten sind, in erster Linie bei Großveranstaltungen, aber auch in der Prävention. "Auf eine Verstärkung der Streifendienste in den Polizeirevieren verzichten wir angesichts der zunehmenden Gewalt, der die Kolleginnen und Kollegen insbesondere zur Nachtzeit gegenüberstehen. Dieser Gefährdung können und wollen wir die Polizeifreiwilligen nicht aussetzen", so Kriminaldirektor Karl-Heinz Keller, Leiter der Polizeidirektion Ulm. Gerade aus diesem Grund könne der Freiwillige Polizeidienst nicht in jede Bresche springen. Die Polizeidirektion Ulm setze umso mehr auf einen lageorientierten Personaleinsatz. Die Statistik zeige, dass die Polizeidirektion in dieser Beziehung um Land führend sei. Und die Kriminalitätslage der vergangenen Jahre bestätige dies. Immerhin sei der Alb-Donau-Kreis stets einer der sichersten im Land und die Stadt Ulm rangiere im Vergleich mit anderen Großstädten ebenfalls auf einem sehr guten Platz.
Die Polizeidirektion Ulm habe bereits das Gespräch mit der Stadtverwaltung aufgenommen, das Thema Freiwilliger Polizeidienst solle auch auf dem 1. Wiblinger Bürgerforum am 10. Februar diskutiert werden.





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