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Ulm News, 23.03.2017 12:03

23. March 2017 von Thomas Kießling
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Suppenkelle statt Sparbuch: Volksbanker zeigen Engagement


 Die Volksbank Ulm-Biberach eG startete 2016 ein soziales Projekt mit dem Namen „hautnah“. Hierbei erhielten die Mitarbeiter mit Unterstützung der Bank Gelegenheit, aktiv soziale Verantwortung „von Mensch zu Mensch“ zu übernehmen. Beim Start in der Region Ulm leisteten 130 Mitarbeiter insgesamt 5.000 Stunden freiwilliges soziales Engagement in vielen verschiedenen Projekten nah am Menschen. 

 Aktiv soziale Verantwortung für die Menschen in der Region Ulm zu übernehmen, das ist das Ziel des in 2016 ins Leben gerufenen Projektes „Soziale Verantwortung hautnah (er-)leben“ der Volksbank Ulm-Biberach eG. Mit dieser Form des Corporate Volunteering (vom Unternehmen unterstützten sozialen Mitarbeiterengagement) nimmt die Volksbank Ulm-Biberach eG eine klare Position in der Region ein – fördert den Perspektivenwechsel der Mitarbeiter, unterstützt Projekte für benachteiligte oder hilfsbedürftige Menschen und macht den genossenschaftlichen Auftrag, der Hilfe zur Selbsthilfe, in der Öffentlichkeit erlebbar.
Das freiwillige soziale Engagement, dem bislang 130 Mitarbeiter in diesem Projekt nachgingen und bei dem bereits 5.000 Stunden zusammenkamen, reicht von der Flüchtlingshilfe (in Zusammenarbeit mit der Caritas Ulm, dem Verein Menschlichkeit Ulm e. V. oder Kontiki Kunst-und- Kulturwerkstatt Ulm), der Pflege von Senioren und Menschen mit Behinderungen (in Altenheimen oder Pflegeeinrichtungen der Region oder über den Seniorenrat Ulm als Fahrer des Seniorentaxis), über Planwagenfahrten mit Rollstuhlfahrern (Donau-Iller- Wohnstätten) bis hin zur Unterstützung von diversen Kinderprogrammen (Spatzenwiese, gesundes Pausenbrot etc.).
Dieses Engagement hat nicht nur für die betroffenen Menschen eine große Bedeutung, sondern stellt auch für die teilnehmenden Mitarbeiter der Volksbank Ulm-Biberach eG eine persönliche Weiterentwicklung dar. Sie gewinnen nicht nur neue Erfahrungen und einen Wechsel der Perspektiven, sie erleben dadurch hautnah, was das eigene Handeln in der Gesellschaft bewegen und verändern kann.
Tobias Ockerländer, Serviceberater in unserer Geschäftsstelle Söflingen, beispielsweise tauschte gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort für zwei Tage Geldscheine und Beratungsmappen gegen eine Suppenkelle: Das Team aus Söflingen unterstützte in seinem Engagement das Pflegepersonal der Tagespflege der Katholischen Sozialstation bei der Essenausgabe, der Betreuung und im Rahmen des Unterhaltungsprogramms. „Was mich bei der Arbeit vor allem nachdenklich stimmte, war die teilweise Hilflosigkeit der Betroffenen bei ganz alltäglichen Dingen. Da überlegt man: Was kommt auf mich persönlich zu? Was können wir gesellschaftlich tun und welche Verantwortung trägt die jüngere Generation?“, so Ockerländer im Rückblick.
Trotz des ernsten Themas habe es ihm und den Kollegen unheimlich viel Spaß und Freude gemacht und sie werden sich ganz klar auch weiterhin an sozialen Projekten beteiligen. „Ich hoffe, dass auch andere Menschen unserem Beispiel folgen und sich sozial engagieren. Es gab einige Situationen, in denen wir mit den Senioren und Pflegebedürftigen herzhaft lachen konnten. Die Achtsamkeit zum rücksichtsvolleren Umgang mit älteren Menschen bekommt einen anderen Stellenwert, wenn man diese Erfahrung machen durfte.“, so Ockerländer weiter.
Unterstützt wird das freiwillige soziale Engagement der Mitarbeiter durch einen Tag Sonderurlaub für zwei Tage Engagement. "Wir freuen uns und sind stolz darauf, dass der soziale Gedanke bei unseren Mitarbeitern tief verankert ist und nun durch unser Projekt ‚hautnah‘ mit Leben gefüllt wird.“, so Vorstandssprecher Ralph P. Blankenberg im Rückblick auf das „Startergebnis“. Mit den insgesamt 5.000 Stunden in der Region Ulm sei die Bank erfolgreicher als geplant gewesen. Zudem hätten bereits bei Projektstart die Mitarbeiter der anderen fünf Regionen ihr Interesse bekundet. Deshalb soll „hautnah“ in 2017 fortgesetzt und auf alle Regionen ausgeweitet werden. “Dabei setzen wir nicht nur auf eine kurzfristige Zusammenarbeit, sondern haben es uns zur Aufgabe gemacht, uns langfristig in der Region einzubringen und etwas zu erreichen!", so Blankenberg.
Das Corporate Volunteering-Projekt ergänze nach Aussagen des Vorstandsprechers zudem perfekt das bisherige Engagement der Bank und ihrer Stiftung in den Regionen. Im vergangenen Jahr hatte die Volksbank Ulm-Biberach eG erneut 500.000 Euro als Spenden und Sponsoring in die Region geben können, um zahlreiche Vereine, soziale Einrichtungen und gemeinnützige Institutionen zu unterstützen.



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