Ulm News, 20.09.2016 07:50
Casual die Erfolgsleiter erklimmen
In vielen Unternehmen hat sich die Firmenkultur geändert: Dank der zahlreichen Start-ups weichen die herkömmlichen Hierarchien immer mehr auf. Ein Anzug mit Krawatte für den Herrn ist schon längst kein Muss mehr, um in einem Vorstellungsgespräch zu bestehen. Wer erfolgreich sein will, braucht sich dafür nicht mehr zu verkleiden.
Die neue Bürokleidung ist smart und casual. Sogar Sneakers sind unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Spätestens wenn eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch im Briefkasten liegt, machen sich auch Männer, die ansonsten auf T-Shirt und Jeans schwören, über Kleidungsfragen Gedanken. Die gewohnte lässige Kleidung lässt sich auch im Job tragen, sofern Mann einige Stilregeln beherzigt.
Welche Kleidungsstücke und Kombinationen sind möglich?
Es gibt einige Möglichkeiten, einen Kleidungsstil zu finden, der für alle beruflichen Situationen passt. Wichtig ist es, Outfits zusammenzustellen, die optisch stimmig sind, seriös wirken und trotzdem Individualität ausdrücken. Dafür muss man gar nicht viel Geld investieren: Kaufen Sie beispielsweise ein, zwei hochwertige Anzüge oder einige schlichte Hosen aus hochwertigen Stoffen. Dazu tragen Sie je nach Anlass und Wetter ein Shirt, ein Hemd oder einen Pullover aus Ihrem bereits vorhandenen Kleiderbestand – Voraussetzung ist, dass die Kleidungsstücke aus gutem Material bestehen, farblich passen und keine Verzierungen aufweisen. Inspirationen für mögliche Ensembles gibt es zum Beispiel auf Brax.com: Wenn Sie mit der Maus über die Fotos fahren, sehen Sie, welche Kleidungsstücke zu den abgebildeten Hosen möglich sind.
Eine gute Kombination ist zum Beispiel ein hochwertiges, schlichtes Hemd zu einer lässigen Chino-Hose. Zu einer klassischen Stoffhose passt ein einfarbiges T-Shirt mit einem Jackett darüber. Turnschuhe können zu bestimmten Kleidungsstücken durchaus chic aussehen, sofern die Sneakers hochwertig, in dezenten Farben gehalten und tadellos sauber sind. Mit eleganten Lederschuhen macht man prinzipiell nichts falsch. Natürlich kommt es immer auf die Branche an: Auch wenn die gängigen Dresscodes inzwischen vielerorts etwas lockerer gehandhabt werden, ist in einigen Branchen immer noch Anzug Pflicht – zum Beispiel bei einer Tätigkeit in einer Bank.
Es muss nicht immer Schwarz sein
Farben wirken: zurückhaltend, selbstbewusst, streng oder freundlich, fröhlich und ein bisschen verspielt. Orientieren Sie sich deshalb bei der Farbwahl Ihrer Kleidung nicht nur daran, welche Farben Ihnen stehen. Sondern bedenken Sie auch, dass Sie mithilfe von Farben ein bestimmtes Image aufbauen. Nutzen Sie Farben für Ihre Zwecke: Für eine Führungsposition sind beispielsweise dunkle Farben wie Anthrazit oder Dunkelblau passend, der strenge Eindruck lässt sich mit warmen Tönen wie Rostrot oder Caramel abmildern. Arbeiten Sie im sozialen Bereich oder einem Beruf, in dem Sie viel Kundenkontakt haben, vermittelt eine Kombination aus kühlem Grau und einer soften Pastellfarbe wie Eisblau sowohl fachliche als auch soziale Kompetenz. In klassischem Schwarz-Weiß machen Sie sicherlich nichts falsch, allerdings wirkt solch ein Outfit auch ein bisschen langweilig.
Was trage ich im Arbeitsalltag?
Die Kleiderfrage legt sich nicht, wenn das Vorstellungsgespräch erfolgreich war. Im Gegenteil. Vor allem, wenn man Kundenkontakt hat, muss das Outfit repräsentabel sein. Auch hierbei macht es die Mischung: Die Kunden sollen sich durch eine sehr konservative Garderobe nicht eingeschüchtert fühlen. Die Kombination aus Hemd und lässiger Hose ist meistens eine gute Wahl. Natürlich ist die richtige Kleidung nicht alles: Zu einer positiven Ausstrahlung tragen ganz wesentlich ein freundliches Auftreten, geduldige und fachkundige Beratung sowie ein professionelles Selbstverständnis bei. Dazu bietet die Ulmer City Akademie ab September Seminare zu Themen wie Selbstmotivation, Körpersprache und Teamarbeit an.
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