Ulm News, 25.02.2016 15:25
Land baut Radnetz in der Region aus
Die Ulmer Landtagsabgeordneten Jürgen Filius (Grüne) und Martin Rivoir (SPD): „Grün-Rot macht das Rad für den Alltag attraktiver und investiert in die Infrastruktur.“
Der Landkreis Ulm profitiert von den heute vorgestellten Bauprogrammen des Landes für Radwege an Landes und Bundesstraßen. Der Radweg Ulm-Donaustetten – Ulm-Unterweiler an der L 240 finden sich im Bauprogramm für 2016. Neu hinzugekommen ist der Radweg an der L 1079 Ulm/Seligweiler –Langenau/Staudenhöfe im Bauprogramm für die Jahre 2017 bis 2020.
„Mit dem Neu- und Ausbau dieser Radwege verbessert sich die Infrastruktur im Landkreis Ulm deutlich“, betont der Landtagsabgeordnete Jürgen Filius. „Wir wollen das Rad auch für den Alltag attraktiver machen. Dafür brauchen wir ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Wege“, erklärt der Landtagsabgeordnete Martin Rivoir. „Mittelfristig wollen wir erreichen, dass 20 Prozent aller Wege in Baden-Württemberg auf dem Fahrrad zurückgelegt werden.“
Im Januar hat die grün-rote Landesregierung eine beispielhafte und umfassende Radstrategie sowie die Ausbaupläne für ein Alltagsradnetz Baden-Württemberg beschlossen. „Nahezu alle Bürgerinnen und Bürger besitzen und nutzen ein Fahrrad. Grün-Rot räumt der notwendigen Infrastruktur daher den entsprechenden Stellenwert ein“, so Filius. Wichtig ist den Abgeordneten dabei die enge Abstimmung des Landes mit den Kommunen. Diese haben den Bau von Radwegen in eigener Zuständigkeit in den vergangenen Jahren ebenfalls deutlich intensiviert. „Wir wollen eine Infrastruktur, die sinnvoll vernetzt ist und den lokalen Bedürfnissen entspricht“, so Rivoir.
Das Land unterstützt daher die Kommunen durch eine Zustandserfassung der Wege und Handreichungen, um etwa eine einheitliche Beschilderung sicherzustellen.
Jürgen Filius begrüßt außerdem, dass inzwischen auch die Bundesregierung aktiv wird. Diese hat eigene Förderprogramme für Kommunen aufgelegt, die mehr Straßenraum und barrierefreie Stellplätze für Fahrräder schaffen oder Ladestationen für E-Bikes. „Auf allen politischen Ebenen haben die Entscheidungsträger erkannt, wie groß der Bedarf vor Ort nach einem Ausbau der Infrastruktur ist“, so Filius.




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