Ulm News, 31.07.2015 11:08
Handwerk bemängelt Qualität der Mobilfunkversorgung
Im Rahmen ihrer vergangenen Sitzung betonte die Vollversammlung der Handwerkskammer Ulm die Notwendigkeit einer flächendeckenenden Versorgung des Mobilfunknetzes. Dies sei für die Kommunikation ebenso unerlässlich wie wichtig.
Das Handwerk nimmt nun besonders die ländlich geprägten Regionen Ostwürttembergs, der Laichinger Alb und des oberschwäbischen Allgäus in den Fokus. „Jedes Funkloch reduziert unsere Handwerksbetriebe in ihrer Leistungsfähigkeit“, betont Robert Smejkal, Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Infrastruktur der Handwerkskammer Ulm.
Gerade größere Handwerksbetriebe seien mit ihren dezentral eingesetzten Monteuren von einer funktionierenden Telefoninfrastruktur abhängig. Smejkal: „Egal ob Auftragsannahme, Disposition oder Abwicklung: bei jeder Handwerksleistung gibt es einen Informationsaustausch zwischen Kunden, Betrieb und Arbeitnehmer.“ Im Hinblick auf die zunehmende Digitalisierung von Geschäftsprozessen gewinne das Thema zusätzlich an Bedeutung. Die Versorgung mit Mobilfunk und Breitband wird aus Sicht des Handwerks zunehmend zu einem Standortfaktor werden. Smejkal abschließend: „Wir werden die weißen Flecken unseres Kammergebietes aufdecken und auf eine Verbesserung hinwirken. Gefühlt gibt es noch zu viele dunkle Stellen zwischen Jagst und Bodensee.“
Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm, betont in diesem Kontext: „Alle Welt redet über Wirtschaft 4.0 und jeder versteht etwas anderes darunter. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass wir in vielen Regionen unseres Landes nicht einmal ununterbrochen mobil telefonieren können.“ Dieses Feld gehöre als erstes gerichtet.





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