Ulm News, 05.07.2015 00:00
Podiumsdiskussionen „Ulmer Dialoge“
Entlang der Donau gibt es zahlreiche ungelöste Konflikte und Probleme – das Donaubüro Ulm/Neu-Ulm lädt daher zur Veranstaltungsreihe „Ulmer Dialoge“ ein. In Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und begleitet durch zwei renommierte Journalisten, Uwe Rada und Andrej Ivanji, greift das Donaubüro Ulm/Neu-Ulm eine zentrale politische und zivilgesellschaftliche Herausforderung auf. An drei Abenden werden - bei freiem Eintritt - vom 21. bis zum 23. Oktober 2015 Vertreter der Konfliktparteien im Donaubüro miteinander diskutieren und versuchen, die Streitfrage zu überwinden.
So wartet im Vorfeld der geschlossenen EU-Donauraumstrategiekonferenz, bei der mehr als 1.000 Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung am 29. und 30. Oktober in Ulm erwartet werden, die Möglichkeit zum Dialog auf. Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb fördert die Veranstaltungsreihe finanziell, die inhaltlich ihrem diesjährigen Schwerpunkt zur Auseinandersetzung mit dem postsowjetischen Raum entspricht. Zu den ungelösten Konflikten gehören die noch immer angespannte Beziehung zwischen Ungarn und den Ländern Slowakei und Rumänien, oder die Narben, die der jugoslawische Bürgerkrieg in Serbien, Kroatien und Bosnien hinterlassen hat. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Entwicklung in den Konfliktregionen Moldawien, Transnistrien und der Ukraine. Uwe Rada, Journalist, Autor und Koordinator des Online-Dossiers „Geschichte im Fluss“ sowie der serbische Journalist Andrej Ivanji unterstützen das Donaubüro fachlich und werden die Podiumsdiskussionen moderieren. Die „Ulmer Dialoge“ verstehen sich als Angebot gegen eine zunehmende Renationalisierung von Politik, Wirtschaft und Geschichtspolitik. Zudem ist es ihr Ziel, Konflikte zu identifizieren und zu versuchen, Wege der Verständigung schon im Vorfeld zu schaffen. Sie wollen die Probleme von allen Seiten beleuchten und politisch interessierten Bürgern der Region die Möglichkeit bieten, sich mit dem Donauraum und damit auch dem postsowjetischen Raum auseinanderzusetzen.




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