Ulm News, 02.03.2015 00:00
Dokumentarfilm "Wir könnten auch anders" im Stadthaus
Nix wie hin! Am Donnerstag, 5. März, 20 Uhr; wird im Stadthaus in Ulm der Dokumentarfilm "Wir könnten auch anders" von Manuel Rees gezeigt. Der Film handelt über ein Projekt des Jugendclubs am Theater Ulm von Barbara Fraizier.
Die NSA überwacht uns alle. Aber kaum jemand rebelliert dagegen. Warum? Rebellion gegen das System, gegen die Unterdrücker, gegen die älteren Generationen, das war immer ein Leitmotiv von Jugendkulturen. In jungen Menschen ist der Drang nach Freiheit und Veränderung am stärksten, der Sturm gegen die Fesseln der Gesellschaft am heftigsten. Aber wie sieht es mit unserer Jugend heute aus, wo doch jeder ein Smartphone in der Tasche hat? Die Theaterpädagogin und Leiterin des Jugendclubs am Theater Ulm Barbara Frazier hat sich mit einer Gruppe von 20 Jugendlichen genau diesen Fragen gestellt. Was bedeutet heute Rebellion? Lohnt es sich zu rebellieren? Wogegen kann/darf/muss ich rebellieren?
In einer mehrmonatigen Probenphase erarbeitete sie mit den Jugendlichen das Stück „Wir könnten auch anders“, das von April bis Juni 2014 tausende Zuschauer ins Theater Ulm lockte. Der Dokumentarist Manuel Rees begleitete diese intensive und ungewöhnliche Probenzeit
von Anfang an und war so in der Lage, nicht nur die Fortschritte der jugendlichen Laiendarsteller bis zum fertigen Stück zu dokumentieren, sondern auch einen Einblick in die Gedanken von Ulmer Jugendlichen zu ermöglichen, die sich jeweils mit ihrer ganz persönlichen Rebellion beschäftigten. Barabra Fraizier und Manuel Rees sind Preisträger des Förderpreises "Junge Ulmer Kunst" des Jahres 2013, sie in der Sparte "Darstellende Kunst", er in der Sparte "Film / Neue Medien".







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