Ulm News, 11.08.2010 12:35
IHK Ulm: Noch knapp 90 freie Lehrstellen bei Firmen in der Region
Auch in der Region bleiben immer mehr Ausbildungsplätze unbesetzt: Mindestens 88 Lehrstellen sind bei Unternehmen aus Dienstleistung, Handel und Industrie in der IHK-Region Ulm noch frei.
Die Firmen haben bis Ende Juli 1837 Ausbildungsverträge abgeschlossen. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 90 Verträge oder 4,7 Prozent weniger. In der IHK-Region Ulm ist die Zahl der Ausbildungsverträge damit etwas stärker zurückgegangen als im Landesdurchschnitt mit 3,0 Prozent. Dabei ist die Bereitschaft der Unternehmen ungebrochen hoch, sich in der Berufsausbildung junger Menschen zu engagieren. Für 88 Ausbildungsplätze suchen die Unternehmen momentan immer noch geeignete Bewerber zum Ausbildungsbeginn 2010. Auch die Agentur für Arbeit Ulm meldet steigende Zahlen bei den freien Ausbildungsplätzen. So ist die Zahl der gemeldeten Ausbildungsplätze gegenüber dem Vorjahr um 3,7 Prozent auf jetzt 1.855 angestiegen, während die Zahl der gemeldeten Bewerber um 5,3 Prozent auf jetzt 1.604 zurückgegangen ist. Es gibt somit deutlich mehr Ausbildungsplätze als Bewerber.
Der Rückgang der Bewerber ist vor allem auf die demografische Entwicklung zurückzuführen. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg ist die Zahl der Schulabgänger mit einem Hauptschul- oder einem mittleren Abschluss in Baden-Württemberg seit 2007 um über zehn Prozent zurückgegangen. Das ist aber gerade die Zielgruppe für Ausbildung und deshalb können die Unternehmen ihre Ausbildungsplätze zunehmend schwerer besetzen.
Die Ausbildungszahlen im Einzelnen:
Im Vergleich zum Jahr 2009 weist in der IHK-Region Ulm der Landkreis Biberach mit -8,0 Prozent den höchsten Rückgang auf. Im Alb-Donau-Kreis sind 4,7 Prozent weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen worden, in der Stadt Ulm beträgt der Rückgang nur 1,1 Prozent. Der Rückgang bei gewerblich-technischen Berufen von 8,5 Prozent betrifft vor allem die industriellen Metallberufe, die um knapp 12 Prozent zurückgegangen sind. Bei den kaufmännischen Berufen wird der deutliche Rückgang von beinahe 17 Prozent beim Industriekaufmann durch Zuwächse bei Berufen anderer Branchen, vor allem bei Banken sowie bei Verkehr und Logistik, teilweise wieder ausgeglichen, so dass der Rückgang sich insgesamt nur auf 1,5 Prozent beläuft.
Die IHK Ulm hilft Jugendlichen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Interessierte Jugendliche setzen sich mit Bruno Janzik, Tel. 0731 / 173-133,





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