Ulm News, 25.08.2014 11:48
Dienstleistungsnetz erneut erweitert - C.E. Noerpel GmbH nimmt Ascherl & Co. mit an Bord
Zum 1. September übernimmt die C.E. Noerpel GmbH den Logistikdienstleister Ascherl & Co. mit seinen Häusern in München, Hamburg und Hilden bei Düsseldorf. Das Ulmer Familienunternehmen setzt damit konsequent sein strategisches Ziel um, in Süddeutschland ein flächendeckendes Dienstleistungsnetz zu schaffen und weiter seine Position als einer der Marktführer für internationale Verkehre nach Europa auszubauen.
"München ist ein strategisch interessanter Knotenpunkt für unsere Italien-, Österreich- und Osteuropaverkehre" führt Geschäftsführer Frank Irslinger aus. Zudem bieten die Standorte Hamburg und Hilden ideale Voraussetzungen um das Exportgeschäft von Noerpel zu verstärken. "Mit Hamburg haben wir ideale Voraussetzungen, um unseren Kunden aus Süddeutschland Containertransporte und Logistik inklusive der anschließenden Landverkehre aus einer Hand anzubieten" ergänzt Firmeninhaber Stefan Noerpel-Schneider. Für die Transporte in die Benuluxstaaten sowie die Nordfrankreichverkehre wird der Ascherl-Standort Hilden ebenfalls eine bedeutende Rolle in der Noerpel-Organisation spielen. Neben dem umsatzstärksten Bereich Spedition ist die Logistik eine tragende Säule bei Noerpel. Auf über 120.000 Quadratmetern Lager und Kommissionierflächen bietet das Unternehmen anspruchsvolle Dienstleistungen entlang der Supply-Chain an. Auch bei Ascherl werden die logistischen Aktivitäten in Zukunft eine größere Rolle spielen. "Natürlich werden wir unser gesamtes Know-how aus diesem Bereich den Ascherl-Kunden anbieten und ihnen unsere Wettbewerbsvorteile aufzeigen", erklärt Noerpel-Schneider. „Unsere weiteren Produkte Arbeitnehmerüberlassung und Paketversand werden wir ebenfalls gemeinsam mit dem Ascherlvertrieb unseren Kunden vorstellen." Nach wie vor gebe es, laut den Erfahrungen der Noerpel-Geschäftsführung, ein großes Bedürfnis in der Branche, möglichst viele Dienstleistungen aus einer Hand zu erhalten. Keine Kündigungen nach Übernahme Ein zentraler Punkt bei der Übernahme ist, dass wie bei den vorangegangen Käufen von Kentner sowie Cordes+Simon alle Mitarbeiter übernommen werden und betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen sind. "Wir leben von unseren Mitarbeitern, sie sind die Basis unserer täglichen Arbeit", erklärt Frank Irslinger. "Wir stellen mit dieser Vorgehensweise sicher, dass die Kontinuität in der Geschäftsbeziehung zu unseren Kunden garantiert ist." Nach den Übernahmen der Häuser Fross in Teningen, Kentner in Heidenheim sowie des ehemaligen Cordes+Simon Standortes Villingen-Schwenningen beschäftigt Noerpel mehr als 1.700 Mitarbeiter und wird zusammen mit Ascherl voraussichtlich einen Jahresumsatz von rund 280 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften.



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