Ulm News, 17.08.2014 12:00
Weltmeisterlicher Irrweg im Maislabyrinth in Seligweiler
Ein rund 16.000 Quadratmeter großes Maisfeld wird auch diesen Sommer wieder zahlreiche Besucher aus der ganzen Region nach Seligweiler bei Ulm locken. Der Grund ist ein im Maisfeld angelegtes Labyrinth. Das Maislabyrinth ist bis 28. September Montag bis Freitag von 13 bis 19 Uhr, am Samstag von 13 bis 24 Uhr und Sonntag von 10 bis 19 Uhr geöffnet.
Landwirt Bernd Ruess gestaltete den Irrgarten. Dazu wurden rund 140.000 Pflanzen gesät. Dann schnitt er die Irrpfade ins Feld, die aus der Vogelperspektive betrachtet ein weltmeisterliches Motiv ergeben werden. In den vergangenen fünfzehn Jahren hat Maisfeldlabyrinth Organisator und Landwirt Bernd Ruess aus Bollingen schon die unterschiedlichsten Motive in sein Maisfeldlabyrinth gemäht. Eine Kirche, verschiedene Firmenlogos, einen Teddybärkopf, einen Frosch, einen Elefanten, ein Flugzeug und einen Heißluftballon hat der Labyrinthkünstler in überdimensionaler Größe bereits verwirklicht.
Mehrere Sackgassen sind ebenfalls eingebaut, um es den Besuchern auf dem rund zwei Kilometer langen Weg durch das öffentliche Maisfeldlabyrinth nicht zu einfach zu machen. In einzelne Planquadrate unterteilt schnitt Ruess so auf dem 1,6 Hektar großen Feld exakt nach Plan und zentimetergenau ein vorgefertigtes Muster. Das Süßgrads ist nun so hoch, dass man nicht mehr darüber sehen kann.
Aufgabe ist es, den Irrweg im Maisacker so zu durchqueren, um am Pfadziel verschiedene Stempel der Stempelstellen im Feld vorweisen zu können. „Rund 45 Minuten dauert der Spaziergang durchs Labyrinth das von rund 140.000 zwei Meter hohen Maispflanzen umgeben ist“, schätzt Bernd Ruess. Immer samstags hat das Maisfeldlabyrinth bis zur Geisterstunde um 24.00 Uhr geöffnet. Dann geht es zumeist gruselig im Irrgarten zu, denn für den nächtlichen Spaziergang mit der Taschenlampe oder Fackel hat sich der Organisator bereits die ein oder andere gruselige Überraschung ausgedacht.





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