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Ulm News, 05.04.2014 15:54

5. April 2014 von Thomas Kießling
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Zwei Tote und vier Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß


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Fotograf: Thomas Heckmann

Foto in Originalgröße



Die schlimme Bilanz eines Frontalzusammenstoß bei Neu-Ulm in der Nacht zum Samstag: Zwei Menschen verloren ihr Leben, vier weitere wurden schwer verletzt.

 Nach ersten Angaben der Polizei waren gegen 23.20 Uhr zwei ungarische Gastarbeiter mit ihrem Hyundai aus Richtung Senden kommend in Richtung Neu-Ulm unterwegs. Gegen Ende einer Linkskurve kurz vor dem Gurrensee kam der Pkw nach rechts auf das Bankett. Beim Gegenlenken kam der Wagen ins Schleudern und prallte mit großer Wucht gegen einen entgegenkommenden Geländewagen. Der 36-jährige Beifahrer wurde aus dem unfallverursachenden Auto geschleudert und war sofort tot, der 39-jährige Fahrer wurde im Wagen schwer eingeklemmt und war ebenfalls sofort tot.
Kurz nach dem Unfall, als nächstes Fahrzeug, kam zufällig der Neu-Ulmer Notarzt an die Unfallstelle und konnte sofort alle notwendigen Rettungskräfte alarmieren und die Schwerverletzten aus dem entgegenkommenden Fahrzeug versorgen.
In dem Geländewagen, der ordnungsgemäß auf seiner Fahrspur fuhr, saßen die 49-jährige Fahrerin, eine weitere 49-jährige Frau und zwei 52 und 48 Jahre hatte Männer. Sie alle wurden durch den heftigen Zusammenstoß schwer verletzt.
Die Besatzungen von vier Rettungswagen aus Neu-Ulm, Ulm, Illertissen und Senden kümmerten sich um die Verletzten. Neben dem Neu-Ulmer Notarzt kamen aus Ulm zwei Notärzte, ein Neu-Ulmer Feuerwehrmann, der ebenfalls Arzt ist, versorgte und begleitete ebenfalls die Verletzten. Sie kamen alle in Ulmer Krankenhäuser. Die Feuerwehren aus Neu-Ulm, Gerlenhofen und Pfuhl sperrten die Straße, leiteten den Verkehr durch Gerlenhofen um und sicherten die Unfallstelle ab.
Mit Wärmebildkameras und Fußtrupps wurden die umliegenden Felder, Wiesen und Gebüsche abgesucht, da sich um Auto der zwei Getöteten ein Kindersitz befand und anfangs nicht klar war, ob es weitere Unfallopfer gibt.
Ein Gutachter hat im Auftrag der Staatsanwaltschaft die Unfallstelle und die Unfallfahrzeuge vermessen, um den genauen Unfallhergang ermitteln zu können. Danach erst konnte die Neu-Ulmer Feuerwehr das Auto des Unfallverursachers mit einer Seilwinde zurück auf die Straße ziehen und den Fahrer aus dem Wrack befreien. Auf der Straße waren große Mengen Motoröl und Kraftstoff ausgelaufen, neben der Straßenmeisterei war auch ein spezielles Ölspur-Reinigsungsfahrzeug eingesetzt worden. Bis die Unfallstelle geräumt war, war es dann 04.30 Uhr. Den Sachschaden gibt die Polizei mit 30.000 Euro an. Text/Foto: Thomas Heckmann



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