Ulm News, 17.12.2013 15:56
Die Donau verbindet: Das neunte Internationale Donaufest präsentiert Künstler aus den Donauländern

Jugend und Begegnung – Unter diesem Motto findet das neunte Internationale Donaufest in Ulm und Neu-Ulm statt. Vom 4. bis 13. Juli bieten Ulm und Neu-Ulm viele kulturelle Höhepunkte aus verschiedenen, an der Donau gelegenen Ländern. Wichtige Neuerungen: Es gibt keine große Bühne mehr, nachdem die Bühne am Roxy nicht angenommen wurde. Daher werden noch mehr Konzerte kostenlos angeboten. Das wurde bei der Vorstellung des vorläufigen Programms bekannt gegeben.
Zum neunten Mal wird kommenden Juli das Donaufest in Ulm und Neu-Ulm gefeiert und lädt alle Donauländer zu einem kulturellen Erlebnis. Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Thema Toleranz, das den Jugendlichen vermittelt werden soll, um das gemeinsame, bestehende Verhältnis zu bewahren. In Zusammenhang mit der Kultur, vor allem aber der Musik, soll diese Verbindung ausgebaut werden. . „Es wird auch einige Veränderungen geben“, kündigte die Leiterin des Donaubüros, Sabine Meigel, an. Die Fahne gestalten dieses Mal etwa 30.000 Studenten der Kunsthochschule Osijek in Form eines Wettbewerbs. Außerdem findet ein Bildhauersymposium in Neu-Ulm Auf dem Schwal statt. Die Roxy-Bühne wird es nicht mehr geben. Mit dem Wegfallen dieser einzigen großen Festivalbühne – die auf dem Marktplatz nicht mehr gelitten war und im 2012 beim Roxy vom Publikum nicht angenommen wurde - kann das Programm im Donauzelt am Ulmer Donauufer nun kostenlos angeboten werden. Das Donaufest ist nun endgültig ein Fest – und kein Festival, das kulturell weit über Ulm und Neu-Ulm hinaus strahlen soll. „Wir haben bewusst auf teure Künstler verzichtet“, erklärte Bernd Leitner, Mitglied des Organisationsteams und zuständig für die Konzerte am Neu-Ulmer Ufer. Außerdem gebe es „nicht so viele Künstler aus den Donauländern, die große Bühnen und Plätze füllen“. 2012 gab es als Pilotprojekt einen Internationalen Instrumentalwettbewerb. „Dieser soll nun fester Bestandteil des Festes werden“, verkündet Volkmar Clauß, der für die klassischen Konzerte und Literaturveranstaltungen zuständig ist. 2012 gab es einen Wettbewerb für Trompete. Beim Donaufest 2014 dürfen sich 20 Pianistinnen und Pianisten der renommiertesten Musikuniversitäten der Donauländer beweisen und um den Hauptpreis von 3000 Euro spielen, beziehungsweise musizieren. Desweiteren werden zwei Jugendblasorchester aus Österreich und Ungarn anwesend sein und im Edwin-Scharff-Haus Konzerte geben. Ebenfalls neu: Der Sieger des Trompetenwettbewerbs 2012 darf auch beim kommenden Donaufest auftreten. „Wir wollen den Sieger des Wettbewerbs immer bei darauffolgenden Fest im Rahmen eines Konzerts präsentieren“, kündigte Clauß an. Zwei Jugendcamps sollen den Jugendlichen das Thema Toleranz noch näher bringen. Im Vordergrund stehen dabei Begegnung und Austausch. „Unter dem Motto „Zurück aus der Zukunft“ schicken wir die Jugendlichen in die Zukunft, bevor sie am Ende des Camps ihre Fragen an Europaminister Peter Friedrich stellen können“, erklärt Kulturreferentin Dr. Swantje Volkmann. Das künstlerische Programm bilden verschiedene Sänger und Musiker aus den zehn Donauländern. Hervorzuheben ist die rumänische Sängerin Oana Catalina Chitu Octet, die mit ihrem achtköpfigen Orchester am 5. Juli im Edwin-Scharff-Haus mit Balkan-Tango und Gypsy-Swing. Am 12. Juli ist Beltango aus Belgrad in der Musikschule Ulm. Die Veranstaltung besteht aus zwei Teilen, denn nach dem Konzert darf anschließend getanzt werden. Die Konzerte am Neu-Ulmer Ufer bieten mit Tamara Obrovac und Transhistria Ensemble mediterranen Balkan Sound und außerdem die zweite Danube Percussion Nacht. Auf dem Kunsthandwerkmarkt auf dem Neu-Ulmer Ufer können Kinder täglich ihrer Kreativität freien Lauf lassen und verschiedenes basteln. Alle Veranstaltungen auf der Bühne Neu-Ulm kosten keinen Eintritt. Internationale Gastronomen aus sieben der zehn Donauländer werden anwes end sein und sowohl für den Fleischliebhaber als auch für den Vegetarier eine große Auswahl an Gaumenfreuden bieten. Gleichzeitig gewähren sie einen Einblick in die unbekannten Küchen der Länder. „Das Donaufest assoziiert mittlerweile so etwas wie ein zu Hause. Die gesamte Bürgerschaft kann mitmachen, das zeigen solche Projekte wie dieses Mal mit der Jungen Bläserphilharmonie Ulm. Diese Projekte machen das Fest zu etwas Einmaligem“, sagte der Ulmer Finanzbürgermeister Gunter Czisch. Noch steht das komplette Programm nicht komplett, auch wenn es einen solchen Einblick in die geplanten Veranstaltungen noch nie so früh gab. Auch das wurde von Gunter Czisch und seinem Neu-Ulmer Kollegen Gerhard Hölzel wohlwollend kommentiert. Franziska Salzer







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