Ulm News, 01.12.2013 17:00
Haushoher Derbysieg für die Weißenhorn Youngstars
Die Weißenhorn Youngstars haben das Schwabenderby gegen die Giants Nördlingen gestern hochverdient mit 99:75 (52:42) gewonnen. Über die gesamten 40 Minuten waren die Fuggerstädter dem Heimteam in allen Belangen überlegen.
Den Grundstein zum Erfolg legten sie bereits im ersten Viertel durch einen 14:0-Lauf. Schon Minuten vor der Schlusssirene feierten die Weißenhorner Anhänger lautstark ihr Team. „Derbysieger, Derbysieger, hey hey!“ hallte es durch die Hermann-Keßler-Halle. Die Fans bekamen von ihrem Team das mit Abstand beste Saisonspiel zu sehen und mussten in keiner Phase um den Sieg zittern. Aber nicht nur sie freuten sich riesig über den Erfolg, sondern auch Head Coach Zoltan Nagy. Er war elf Jahre lang bei den Giants in verschiedenen Funktionen tätig und kehrte nach seinem Wechsel zu Ulm/Weißenhorn gestern erstmals wieder als Trainer ins Ries zurück. „Dieser Sieg hat für mich schon eine große Bedeutung“, sagte Nagy. Der Ungar sah eine Weißenhorner Mannschaft, die durch tollen Teambasketball überzeugte und zuverlässig ihre Würfe traf. So landeten 74 Prozent aller Zwei-Punkte-Würfe im gegnerischen Korb. „Der Sieg ist aber vor allem auf unsere konstante Verteidigung zurückzuführen“, so Nagy. Erfreulich war für den Trainer, dass Till Jönke und der neue Guard Dustin Ware, die beide jeweils 35 Minuten auf dem Parkett standen, gut zusammenspielten. „Dustin und Till hatten heute bis auf wenige Ausnahmen alles im Griff.“ Mit 24 Punkten war Ware am Ende Topscorer seines Teams. Einen Sahnetag erwischte ferner der zweite US-Amerikaner Barkley Falkner, dem mit 17 Punkten, 14 Rebounds und zehn Assists ein Triple-double gelang. „Dieser Sieg war aber nur durch eine geschlossene Mannschaftsleistung möglich. Alle Spieler haben heute Lob verdient“, In den ersten Minuten waren die Youngstars nach dem schwachen Heimauftritt gegen Leitershofen nicht wiederzuerkennen. Sie trugen strukturiert und geduldig ihre Angriffe vor und brachten in der Verteidigung den notwendigen Biss mit. Durch Punkte von Ware, Maier, Jönke und Ferner, der gegen seinen ehemaligen Verein seine stärkte Saisonleistung ablieferte, hieß es nach gut drei Minuten bereits 14:0. Die Nördlinger standen dagegen völlig neben sich und fanden kein Mittel gegen den Weißenhorner Offensiv-Lauf. „Wir konnten im ersten Viertel überhaupt nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten“, analysierte Giants-Coach Mario Matic nach der Partie. Nur langsam kamen die Nördlinger in die Gänge, die nach zehn Minuten mit 18:30 zurück lagen. Im zweiten Viertel war das Spiel deutlich ausgeglichener als in den Anfangsminuten. Das Heimteam wollte den hohen Rückstand nicht auf sich sitzen lassen und ging nun aggressiver zu Werke. Die Weißenhorner spielten aber souverän weiter, holten sich immer wieder wichtige Rebounds und gingen mit einer 52:42 Führung in die große Pause. Zu Beginn des dritten Abschnitts erhöhten die Youngstars ihren Vorsprung durch Maier und Jönke auf 15 Punkte (57:42). Doch die Nördlinger gaben sich noch lange nicht geschlagen und kamen kurze Zeit später wieder auf zehn Punkte heran (58:48 für Weißenhorn). Zu einer richtigen Aufholjagd reichte es aber auch im dritten Viertel nicht, was insbesondere mit der nach wie vor hohen Weißenhorner Trefferquote zusammenhing. Beim Stand von 74:59 nach 30 Minuten waren die Youngstars auf dem besten Weg zum ersten Derbysieg der Saison. Im letzten Abschnitt konnten sie sogar noch eine Schippe drauf legen und sich weiter von den Giants absetzen. Ein 15:0-Run Mitte des vierten Viertels beseitigte letzte Zweifel am Ausgang der Partie. „Jetzt müssen wir unseren Fans zu Hause endlich auch einmal eine überz
eugende Vorstellung bieten“, sagte Nagy im Hinblick auf das nächste Heimspiel. Am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) ist mit dem Tabellenzweiten Hanau ein schwerer Brocken in der Dreifachturnhalle zu Gast.
Weißenhorn Youngstars: Ware (24 P.), Jönke (22 P.), Falkner (17 P.), Maier (11 P.), Ferner (10 P.), Leitner (8 P.), Volk (7 P.), Dorsch, Truong, Vojkovic



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