Ulm News, 03.08.2013 18:00
Kinderschutzstelle will Netzwerk „Frühe Hilfen“ ausbauen
Fachleute aus dem Gesundheitswesen sollen einbezogen werden, um Babys noch besser zu schützen Seit September 2009 gibt es im Landkreis Neu-UIm das Netzwerk „Frühe Hilfen“.
Fachleute, die beruflich mit Säuglingen oder Kleinkindern und deren Eltern zu tun haben, treffen sich bei Netzwerktreffen regelmäßig zum Erfahrungs- und Informationsaustausch. Die Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi) beim Fachbereich „Jugend und Familie“ am Landratsamt Neu-Ulm, welche die Netzwerkpartner betreut und deren Zusammenkünfte organisiert, will nun das Netzwerk „Frühe Hilfe“ weiter ausbauen. So soll das vorhandene Netzwerk erweitert werden, indem wichtige Berufsgruppen aus dem Gesundheitswesen einbezogen werden. Dazu zählen beispielsweise Hebammen sowie Entbindungs-, und Kinderkrankenpflegerinnen. „Damit wird ein konkretes Ziel des Bundeskinderschutzgesetzes in die Tat umgesetzt“, erläutert Andrea Rösch von KoKi. Vorgesehen ist, dass Familienhebammen und -entbindungspfleger sowie Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen in Familien eingesetzt werden, in denen ein erweiterter psychosozialer Betreuungsbedarf besteht. Auf diesem Weg sollen nicht nur die Angebote ausgeweitet werden, sondern vor allem die besonderen Kompetenzen der genannten Berufsgruppen bei der Förderung und Unterstützung von Familien mit kleinen Kindern genutzt werden. Im Rahmen der „Bundesinitiative Netzwerk Frühe Hilfen und Familienhebammen“ erhalten Hebammen, Entbindungspfleger und Kinderkrankenpflegerinnen in Bayern die Gelegenheit, an einer Weiterbildung zur Familienhebamme, zum Familienentbindungspfleger oder zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin teilzunehmen. Eine Nachschulung für bereits ausgebildete Familienhebammen wird ebenfalls angeboten. Für die Weiterbildungskosten sowie die Kosten für Verpflegung und Unterkunft kommt die Bundesinitiative auf. Die nächsten Kurse finden im Jahr 2014 statt. Die genauen Termine sind noch nicht bekannt. „Der Landkreis Neu-Ulm ist im Interesse des bestmöglichen Schutzes von Kleinkindern an einer Zusammenarbeit mit Personen aus den angesprochenen Berufsgruppen sehr interessiert“, sagt Andrea Rösch. Sie bittet Hebammen, Entbindungspfleger, aber auch Ge-sundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen, die an der Arbeit in Familien mit kleinen Kindern interessiert sind, sich mit ihr in Verbin-dung zu setzen.
Die Anmeldeunterlagen und weitere Informationen zu den Fortbil-dungsveranstaltungen sind ebenfalls bei Andrea Rösch von der KoKi erhältlich. E-Mail: [email protected] oder Telefon: 0731/7040-485.





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