Ulm News, 06.06.2013 14:53
Experten und Eltern gefragt:: Thema Inklusion beleuchten
Reizthema oder nicht? Die gesellschaftspolitische Debatte über den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern in Regelschulen ist jedenfalls in vollem Gange.
Wie zumeist in solchen Fällen mit grundverschiedenen Positionen: Mit einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 12. Juni, will das Sozialpädiatrische Zentrum der Uni-Kinderklinik nun zur Meinungsbildung beitragen (Hörsaal Kinder- und Jugendmedizin Michelsberg, Eythstr. 24/16.30 bis 19 Uhr). Dazu sind neben Ärzten und Therapeuten insbesondere Pädagogen und betroffene Eltern eingeladen, nicht zuletzt zum Erfahrungsaustausch. "Wir möchten eine Zwischenbilanz auf dem langen Weg hin zu mehr Inklusion in Schulen ziehen und stellen neben eigenen Untersuchungen nationale und internationale wissenschaftliche Erkenntnisse sowie praktische Erfahrungen aus der Region zur Diskussion", sagt der Kinderneurologe und Leiter des Zentrums, Professor Harald Bode. Er selbst wird eingangs verschiedene Aspekte zum Thema ansprechen, ebenso die Ludwigsburger Professorin Katrin Merz-Atalik. "Wir wissen, dass vor allem die Lehrer durch das Thema Inklusion vor viele neue und ungewohnte Aufgaben gestellt werden und wollen sie deshalb ganz besonders zu einer Teilnahme ermuntern, erklärt Professor Bode. Zugleich solle die Veranstaltung Eltern bei der Entscheidungsfindung helfen. "Denn einerseits steigt in Sachen Inklusion die Nachfrage ebenso wie die Bereitschaft zu neuen Wegen, andererseits sehen wir bei Eltern und Pädagogen auch Skepsis mit der Folge, dass sich nicht wenige Eltern behinderter Kinder weiter für einen Sonderschulbesuch ihres Kindes entscheiden."




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