Ulm News, 19.04.2013 15:20
IHK zur Frauenquote: An den Ursachen ansetzen
Die IHK Ulm setzt verstärkt auf Frauen in Führungspositionen, lehnt eine gesetzliche Frauenquote aber ab. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion im Bundestag sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle: „Wir brauchen nicht mehr, sondern weniger Staat.“
Die Unternehmen in der Region hätten im Hinblick auf den Fachkräftemangel und die demografische Entwicklung längst erkannt, wie wichtig es ist, auf das Potenzial der Frauen zu setzen. Allerdings gebe es noch einiges zu tun, da Frauen in Führungspositionen in den Unternehmen noch immer unterrepräsentiert seien. Eine Quote, so Sälzle, könne lediglich an den Symptomen, aber nicht an den Ursachen des geringen Anteils von Frauen in Führungspositionen ansetzen. So beseitige sie nicht die Hindernisse, die Frauen beim beruflichen Aufstieg im Weg stünden: Als Beispiele nannte er längere Erwerbsunterbrechungen, Beschäftigung in Teilzeit, fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie ein enges Berufswahlspektrum. Hier gelte es anzusetzen. Voraussetzung für mehr Frauen in Führungsfunktionen seien demnach flexible Kinderbetreuungsmöglichkeiten und eine flächendeckende Ganztagesbetreuung an den Schulen. Auch müssten für Frauen mehr Anreize geschaffen werden, technische Berufe zu ergreifen, die wiederum gute Karrierechancen böten.





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