Ulm News, 14.03.2013 16:30
130 Aussteller präsentieren sich beim 14. Unternehmertag in der Donauhalle
130 Unternehmer präsentierten sich beim 14. Ulmer Unternehmertag in der Donauhalle. Bei der Eröffnung betonten Dr. Nils Schmid, Wirtschafts- und Finanzminister sowie stellvertretender Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Mario Ohoven, Präsident des BVMW, Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner und Messeveranstalter Karl-Heinz Raguse den hohen Stellenwert und die große Bedeutung des Mittelstands für die deutsche Wirtschaft. Es wurden rund 1000 Besucher gezählt.
Als Leiter der lokalen Geschäftsstelle des Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) konnte Karl-Heinz Raguse erneut zirka 130 Aussteller begeistern und zahlreiche Redner für die regionale Wirtschaftsmesse engagieren. Der diesjährige Unternehmertag wurde von Dr. Nils Schmid, Minister für Finanzen und Wirtschaft und stellvertretender Ministerpräsident des Landes, offiziell eröffnet. Der Minister hob hervor, dass für die Wirtschaft des Landes zweierlei Infrastruktur wichtig sei. So habe die Verkehrsinfrastruktur eine hohe Bedeutung. Hierzu zählte er den Straßenbau, vor allem aber die Schienprojekte, nämlich den Bau der Schnellbahnstrecke Ulm - Wendlingen, Stuttgart 21, "für den die Signale jetzt auf grün stehen", aber auch die Elektrifizierung der Bahnstrecke von Ulm nach Lindau. Die zweite bedeutende Infrastruktur für die Wirtschaft sei die Bildung, sagte Schmid. Die Regierung unternehme große Anstrengungen, dass die Betriebe gut gebildete Auszubildende und Fachkräfte bekämen. Schmid lobte anlässlich des Jahrestags der Agenda 2010 das Reformwerk der SPD und des damaligen Kanzlers Schröders. Die Agenda habe Deutschlands Wirtschaft fit gemacht, sagte Schmid.
Dem pflichtete Mario Ohoven, Präsident des BVMW, bei. Ohoven betonte, dass der Mittelstand das Rückrat der deutschen Wirtschaft sei. Auch er forderte weitere Anstrenungen im Bildungswesen, damit die Unternehmen weiterhin mit qualifizierten Fachkräften arbeiten könnten. Er warnte vor den Steuerplänen der SPD und rügte, dass der Mittelstand heute schon eine sehr große Steuerlast aufgebürdet bekäme. Ohoven kritisierte auch, dass große Unternehmen ihre Steuer irgendwo, aber nicht in Deustchland zahlen würden, die mittelständischen Betriebe diese Wahl nicht hätten. Ohoven: "Diese Ungerechtigkeit muss aufhören".
Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner erinnerte in seiner Rede an das Leitmotiv des Tages "Spitze im Süden" und damit auch an den Start der Wissenschaftsstadt, in die bislang rund eine Milliarde Euro investiert worden sei. Auch wagte er den Vergleich vom Bau des Münsters mit dem Bau des Bahnhofs in Stuttgart. Das Münster habe auch exorbitante Summen verschlungen. Das Münster sei seinerzeit gemessen an der Einwohnerzahl von Ulm überdimensioniert geplant und gebaut worden. Es sei dennoch realisiert wiorden. Gönner: "Über die Dauer der Bauzeit wollen wir jetzt aber nicht reden." Wie Schmid und Ohoven lobte auch Gönner die Leistung der Mittelständler, die das Rückrat der deutschen Wirtschaft sind.
Rund 130 Unternehmen präsentierten sich den gesamten Tag über in der Donauhalle und knüpften Kontakte. Zahlreiche Vorträge im Rahmen des erfolgreichen Unternehmertags verschafften einen informativen Einblick in die Schaffenskraft der regionalen Wirtschaft.




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