Ulm News, 05.11.2012 20:00
Mammut-Familie in der Einkaufsstraße - Große Mammut-Ausstellung und Eiszeit-Fundstücke im Blautal-Center
Eine große Mammut-Ausstellung verblüfft die Besucher im Blautal-Center in Ulm. Die lehrreiche Schau mit lebensgroßen Mammuts und vielen originalen Fundstücken in großen Vitrinen ist bis 17. November im großen Ulmer Einkaufszentrum aufgebaut.
Blickfang im Blautal-Center ist eine komplette Mammut-Familie in Lebensgröße. Eine Wollnashornmutter mit Baby sowie ein „Wrangel“-Mammut vervollständigen die Tierwelt. Original-Fundstücke, ein Mammut-Stoßzahn und Knochen sowie Mammut-Haut und -Haare sind in Vitrinen ausgestellt. Der Homo sapiens hinterließ in Höhlen der Schwäbischen Alb eine große Anzahl der ältesten Beispiele figürlicher Kunst der Eiszeit. Ein wichtiges Kapitel der Menschheitsgeschichte ereignete sich ganz in nächster Umgebung von Ulm. Bocksteinhöhle, Brillenhöhle, Geisen- klösterle, Große Grotte, Hohle Fels, Hohlenstein mit Stadel, Kleiner Scheuer und Bärenhöhle, Petersfels bei Engen, Sirgensteinhöhle und Vogelherd-Höhle. Dies sind wichtige Fundstätten und Orte, an denen die Anfänge der Kunst stattfanden. Häufigste Motive der Eiszeitkünstler waren Tiere. Daher ist eine Mammut-Darstellung aus der Vogelherd-Höhle das älteste vollständig erhaltene figürliche Kunstwerk. Es ist 35 000 bis 40 000 Jahre alt. Im Ulmer Museum ist die größte Skulptur aus Mammut-Elfenbein, der „Löwenmensch“ ausgestellt. In nächster Nachbarschaft ist das URMU (Urgeschichtliches Museum) in Blaubeuren. Am Samstag, 10. November, bietet Johannes Wiedmann M.A. vom URMU von zwischen 13 und 18 Uhr im Rahmen der Mammut-Ausstellung ein offenes Kinderprogramm zum Thema Elfenbeinschmuck an. Vor etwa 40.000 Jahren entstand mit der ältesten Kunst das Elfenbeinschnitzer-Handwerk. Dieses wird noch heute in Deutschland als Ausbildungsberuf angeboten und ausgeübt. Erbach, die Kreisstadt des Odenwaldkreises, blickt zurück auf eine über 200-jährige Tradition der Elfenbeinschnitzerei. Die Elfenbein-Schnitzer Matthias Streckfuß und Bernhard Röck sowie Gudrun Höpner und der Drechsler Jakob Mühlbauer sind während der zwei Ausstellungswochen im Blautal-Center und betreuen die Aktion und führen auch Schulklassen – nach Anmeldung – durch die Ausstellung.








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