Ulm News, 29.09.2012 15:32
Herr Hämmerle hat seinen Preis abgeholt
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Beschreibung: Bei der Übergabe des Preises im Theater Neu-Ulm (von links): Preisstifter Günter Steinle, Preisgewinner Bernd Kohlhepp, Festivalerfinder und -Organisator Heinz Koch, Preisgestalter Felix Burgel.
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Fotograf: Benjamin
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Am 27. September 2012 wurde der "Steinle PocketKlassiker Award" im Theater Neu-Ulm offiziell an den Gewinner Bernd Kohlhepp übergeben.
Herr Hämmerle ist der selbst ernannte König von Bempflingen. Er gibt überall, wo es um die Wurst geht, seinen Senf dazu. Er singt, tanzt und charmiert und improvisiert, dass sich die Balken biegen.
"Im KÖNIG VON BEMPFLINGEN spielt Bernd Kohlhepp das Beste von heute und das Neueste von Morgen. Er trifft den Nagel auf den Punkt und den Apfel auf den Kopf. Höhepunkt des Abends: das Spontangedicht. Ein Komödiant, ein Harlekin, ein Schelm, bei dem jede Geste sitzt, nicht nur sitzt, sondern verschmitzt das Lacheln kitzelt."
So die Stuttgarter Zeitung
Das Publikum war hingerissen, forderte mehrere Zugaben bis es dann zum höchst offiziellen Programmpunkt des Abends kam.
Hintergrund zum "Steinle PocketKlassiker Award":
Jede der acht Produktionen des "1. Neu-Ulm PocketKlassiker-Festivals", die alle ihre ganz besondere Eigenart hatten, hätte auch mit einem Preis belobigt werden können, es ragte dann aber doch heraus: “Schiller. Die Räuber oder so…” von und mit Bernd Kohlhepp.
Bestechend:
Das Schillersche Werk wird – hervorragend dramaturgisch bearbeitet – inhaltlich klar vorgestellt.
Immer wieder werden längere Passagen des Klassikers in der dem Dichter und seiner Sprache absolut gerecht werdenden Art und Weise mit großem darstellerischen Können geboten.
Improvisationskunst und kabarettistische Versiertheit bringen in richtiger Dosierung Erlebnis-Mehrwert erster Güte.
Jede Figur ist ständig erkennbar eindeutig charakterisiert.
Besonders imponiert der perfekte Wechsel zwischen seriöser Rolle und knitzem Impro-Spiel.
Bühnenbild und Requisite sind aufs Mindestmaß reduziert, wobei Kohlhepps zeichnerische Fähigkeiten ganze Maler- und sonstige Theater-Werkstätten ersetzen.
Das Jury-Urteil einhellig: Bernd Kohlhepp und sein “Schiller. Die Räuber oder so …” – das ist ganz große Kleinkunst, ist schlicht genial. Bernd Kohlhepp wird der “Steinle PocketKlassiker Award 2012″ zuerkannt.
Die Jury: Angélique Duvier (Schauspielerin und Regisseurin), Renate Koch (absolut erfahrene Theaterbesucherin), Stephan Salzmann (heutiger Geschäftsführer und und im Frühjahr noch Vorsitzender der mitausrichtenden bürgerschaftlichen Initiative “Wir in Neu-Ulm”), Timo Schmidt (Schauspiel- und Regie-Student).
Da Bernd Kohlhepp wegen einer Premiere in Stuttgart am letzten Festival-Tag nicht nach Neu-Ulm hatte kommen und den Award e ntgegennehmen können, übersandte er eine Video-Botschaftund versprach, im Herbst alles nachzuholen. Das Versprechen hat er jetzt eingelöst.
Der vom Ulmer Künstler Felix Burgel gestaltete “Steinle PocketKlassiker Award” wurde gestiftet von Günter Steinle (Wohnbau Steinle, Neu-Ulm). Der Stifter hat die Absicht, diesen Award zu begleiten, das heißt: bei Neuauflagen des Festivals (gedacht ist an eine Biennale) immer wieder als Sponsor des “Steinle PocketKlassiker Award” aufzutreten. Und Steinle hat die Absicht, den Preis in Zukunft auch zusätzlich zu dotieren.




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