Ulm News, 29.06.2012 10:02
Deutschland gegen Italien: Europameisterlicher Wasserverbrauch der TV-Zuschauer
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Beschreibung: Foto: Auch ein Gipfel der Fußballbegeisterung: Diese Verbrauchsspitze im Ulmer Wassernetz von gestern Abend zeigt, dass die TV-Zuschauer dringende Geschäfte auf die Halbzeitpause des Spiels der deut-schen Elf gegen Italien aufgeschoben haben. A
Fotograf: swu
Ungewöhnliche Verbrauchsspitzen bei Trinkwasser verzeichnete die SWU Energie am gestrigen Abend. Zwischen 21.34 Uhr und 21.45 Uhr - in der Halbzeitpause des EM-Spiels - schnellte der Wasserverbrauch in Ulm um rund 3.300 Liter pro Minute hoch.
Ein ähnlich jäher Anstieg um etwa 50 Prozent des für diese Tageszeit üblichen Werts war nochmals gegen 22.40 Uhr zu beobachten. „Eine Folge der Fußball-Begeisterung“, urteilt Gerold Vogt, bei der SWU Energie zuständig für den Betrieb der Trinkwasseranlagen. In der Halbzeitpause und nach dem Schlusspfiff des EM-Halbfinales Deutschland gegen Italien drängte es offenbar viele Fans danach, aufgeschobene Geschäfte zu erledigen. Immerhin ging es darum, ob Jogi Löws Elf ins Finale einziehen würde wie schon vor vier Jahren. Entsprechend gebannt war das Fernsehpublikum, keine Spielszene wollten die Fans verpassen. Das war auch daran abzulesen, dass pünktlich zum Spielbeginn der Wasserverbrauch deutlich zu sinken begann. Über die gesamte Halbzeitpause hinweg stieg die Ver-brauchskurve dann beständig an. „Das ist ganz charakteristisch für Fußballereignisse“, erläutert Gerold Vogt, „bei anderen TV-Großereignissen wie neulich beim europäischen Song-Contest bleibt die Verbrauchskurve den ganzen Abend über konstant“.
Im Neu-Ulmer Wassernetz wurden übrigens ähnliche Bewegungen gemessen. Dort war der Verbrauchsanstieg während der Halbzeitpause mit 2.800 Litern je Minute kaum geringer als in Ulm. Foto: Auch ein Gipfel der Fußballbegeisterung: Diese Verbrauchsspitze im Ulmer Wassernetz von gestern Abend zeigt, dass die TV-Zuschauer dringende Geschäfte auf die Halbzeitpause des Spiels der deutschen Elf gegen Italien aufgeschoben haben. Ab 21.34 Uhr stieg der Wasserverbrauch binnen weniger Minuten rasant an.





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