Ulm News, 13.04.2012 12:49
Viel zu schnell und extrem langsam
Viel zu schnell brausten am Donnerstag sechs Autos über die B 311, einen Fahrer und eine Fahrerin erwarten Fahrverbote. Extrem langsam fuhr dagegen ein Lkw die Urspringer Steige abwärts - angesichts gefährlicher Mängel hätte er gar nicht mehr auf die Straße gehört.
Die Videostreife der Verkehrspolizei Ulm stoppte eine 41-Jährige auf der B 311. Zwischen der Kreisgrenze bei Datthausen und Obermarchtal raste sie mit ihrem hochmotorisierten Auto mit über 140 km/h, obwohl dort maximal Tempo 100 erlaubt ist. Dafür erwarten sie mindestens ein Monat Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld und vier Punkte in Flensburg. Das Polizeirevier Ulm-West überwachte derweil mit dem Lasermessgerät die B 311 am Ulmer Stadtrand. Am so genannten Rutschhang, an dem höchstens Tempo 80 erlaubt ist, brausten fünf Fahrer viel zu schnell in Richtung Stadtmitte. Ihnen stehen Bußgelder und Punkte ins Haus. Für einen 36-Jährigen kommt ein Fahrverbot dazu. Er war mit über 120 km/h gefahren. Auf der B 10 fiel der Videostreife dagegen ein extrem langsamer Laster auf. Mit höchstens 20 km/h schlich er die Urspringer Steige hinunter. Dort nahm die Polizei den Lastzug unter die Lupe und fand gefährliche Mängel, darunter einen fast abgerosteten Druckluftbehälter für die Bremsanlage. Bei der Untersuchung durch einen Sachverständigen kamen ein abgerissenes Bremsseil und weitere Mängel dazu. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt, bis die Schäden behoben sind. Zudem informieren die Beamten die zuständige Führerscheinstelle, damit die Eignung der 73-jährigen Fahrerin überprüft wird. Sie sieht einer Anzeige entgegen, weil sie das verkehrsunsichere Gefährt benutzt und so andere in Gefahr gebracht hat.







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