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Ulm News, 15.03.2012 12:39

15. March 2012 von Thomas Kießling
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Karl-Heinz Raguse: Der Unternehmertag ist ein wichtige regionale Plattform


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 Zum 13. Mal ist der UnternehmerTAG 2012 ein wichtiger Treffpunkt für Unternehmer und Führungskräfte aller Branchen, Vertreter aus Politik und Wissenschaft sowie regionaler und überregionaler Medienschaffenden. Das Motto lautet „Freiraum für neues Denken“. Was Initiator Karl-Heinz Raguse darunter versteht, erklärte er im Gespräch mit Ralf Grimminger für ulm-news.

Das Motto des Unternehmertags lautet: Freiraum für neues Denken. Die Gedanken sind frei. Oder nicht?

Karl-Heinz Raguse: Die Gedanken sind immer frei. Es geht darum, am Markt wettbewerbsfähig zu sein und zu bleiben. Dazu ist es notwendig, immer wieder die Strategien zu überdenken. Daher sollte man sich den Freiraum nehmen, die Strategien, Standpunkte und Lebensplanungen in Ruhe zu überdenken.

Wie kann der Unternehmertag helfen, Freiräume für neues Denken zu finden?

Karl-Heinz Raguse: Wir bieten eine breite Plattform mit vielen Forumsbeiträgen und um 14 Uhr sicherlich eine spannende Informationsrunde mit interessanten Teilnehmern, um Empfehlungen und Anreize zu bieten. Die Donauhalle selber bietet viel Luft und Freiraum nach oben.

Ermöglicht der Unternehmertag auch Freiräume oder gibt er Denkanstöße?

Karl-Heinz Raguse: Der UnternehmerTag bietet immer Freiräume, Denkanstöße und Meinungsaustausch. Sie stellen das Einstein-Zitat „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen durch die diese entstanden sind“ in den Mittelpunkt.

Was sagt das einem Unternehmer?

Karl-Heinz Raguse: Der Unternehmer sollte gelegentlich versuchen, eine Außenposition einzunehmen und Probleme mit anderen Leuten, anderen Geschäftspartnern, auch mit absolut Außenstehenden beleuchten. Dann ergeben sich neue, oft überraschende Perspektiven und andere Sichtweisen. So entsteht Neues.

Nach dem damaligen Ministerpräsident Stefan Mappus kommt in diesem Jahr Bahn-Chef Dr. Rüdiger Grube nach Ulm. Was sagt der prominente Redner den Unternehmern?

Karl-Heinz Raguse: Die Deutsche Bahn expandiert und positioniert sich in Europa neu. Wie macht man das als Chef eines solch großen Konzerns mit 300 000 Mitarbeitern? Unternehmertum wird hier mit Politik gekoppelt. Dazu braucht es Vordenker. Dr. Rüdiger Grube ist Konzernlenker und Vordenker. Sie weisen auch auf multimediale Informationsfluten, auf Mobbing und Burn Out hin.

Muss man sich in unserer Hochleistungsgesellschaft Freiräume schaffen?

Karl-Heinz Raguse: Aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen muss man sich Freiräume schaffen. Heutzutage ist jeder zu jeder Zeit rund um die Uhr erreichbar oder mit Informationen konfrontiert. Dafür ist der Mensch nicht geschaffen. Ohne sich bewusst Freiräume zu schaffen, kommt man aus dem Rad, das sich permanent dreht, nicht oder nur ganz schwer wieder heraus.

Ist der UnternehmerTAG eine regionale Plattform oder strahlt er über die Region hinaus?

Karl-Heinz Raguse: Der Unternehmer TAG strahlt weit über die Region hinaus. Der Anteil überregionaler Aussteller ist bei 20 Prozent. Das ist gut für die Region. Die Veranstaltung ist auch ein wichtiger Beitrag für den Wirtschaftstandort Ulm/Neu-Ulm. Das Business ist international, aber das Geschäft wird immer vor Ort gemacht. Der UnternehmerTAG ist zudem eine wichtige Kommunikationsplattform. Beim UnternehmerTag präsentieren sich über 130 Firmen.

Sind Sie mit der Teilnehmerzahl zufrieden oder können es noch mehr werden?

Karl-Heinz Raguse: Mit der Teilnehmerzahl sind wir zufrieden. Um die Qualität auf diesem Level zu halten, wollen wir das auch so belassen. Wir haben hier einen echten Marktplatzcharakter.

Wie wurde organisatorisch auf die große Teilnehmerzahl reagiert?

Karl-Heinz Raguse: Wir nehmen uns den Freiraum, den Unternehmer TAG zu überdenken. Wir haben diesmal die Speakers Corner in die Galerie verlegt, um mehr Platz und Freiraum für die Vorträge zu schaffen.

Was wünschen Sie dem UnternehmerTag?

Karl-Heinz Raguse: Möglichst viele Besucher, die das attraktive Programm anhören, möglichst viele konstruktive Gespräche und eine positive Stimmung, die auf das Jahr 2012 ausstrahlt, jedem Besucher und Teilnehmer neues Wissen und etwas Freiraum für neues Denken.



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