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Ulm News, 23.02.2012 10:15

23. February 2012 von Thomas Kießling
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Derby als Generalprobe


Bevor es für die BG Illertal-Weißenhorn ab Anfang März in den Play-downs um das sportliche Überleben in der ProB geht, steht am kommenden Samstag um 19.30 Uhr zum Abschluss der regulären Spielzeit das Derby in Nördlingen an.

 Die Fans können sich auf ein kontrastreiches Duell einstellen: Während die Giants mit einem Heimsieg den zweiten Tabellenplatz klar machen könnten, sehen die Panthers die Partie als Generalprobe vor der Abstiegsrunde. Als vor Saisonbeginn bekannt wurde, dass es am letzten Spieltag zum Schwabenderby zwischen Weißenhorn und Nördlingen kommen würde, war die Freude im Lager der Fuggerstädter groß. Sowohl die Panthers als auch die Giants galten als Play-off-Kandidaten, ein Prestigeduell zum Ende der Spielzeit sollte das Basketballfieber vor Beginn der Aufstiegsrunde so richtig entfachen. Wenige Monate später steht das Spiel allerdings unter komplett anderen Vorzeichen – für die Weißenhorner ist die Bedeutung des Derbys aufgrund der sportlichen Entwicklung in den Hintergrund gerückt. „Unser Fokus liegt jetzt ganz klar auf den Play-downs. Aber natürlich wollen wir in Nördlingen überzeugen und uns nach Möglichkeit für das Hinspiel revanchieren“, sagt BGIW-Trainer John Staudt. Wie schon mehrmals in der laufenden Runde vergeigten die Panthers das Spiel im November erst in den Schlussminuten: Lange Zeit boten sie den Giants Paroli und lagen vier Minuten vor der Sirene noch in Front. Jedoch machte sich am Ende das fehlende Selbstvertrauen und die damit verbundene Verunsicherung bemerkbar, Nördlingen gewann letztlich mit 89:79. Für die Donau-Rieser war es einer von insgesamt 14 Siegen, der Aufsteiger gehört damit zu den Überraschungen der Liga. Besonders eingeschlagen haben bei den Giants die US-Boys Jason Jamerson (22,4 ppg, 5,6 rpg) und Modie Johnson (16,8 ppg, 9,5 rpg). BGIW-Vorstands-Vize Wolfgang Groer: „Nördlingen hat bei der Besetzung der Ausländerpositionen alles richtig gemacht. Jamerson und Johnson konnten bis dato noch von keiner Mannschaft ausgeschaltet werden. Ich denke, dass sie auch in den Play-offs nicht zu stoppen sein werden.“ Als Tabellenzweiter rechnen sich die Nördlinger gute Chancen für die Aufstiegsrunde aus, nach nur zwei Jahren könnten sie bereits wieder in die ProA zurückkehren. Ihren größten Erfolg feierten die Giants in der Saison 2008/2009: Damals sorgten sie in der 1. Basketball-Bundesliga für Furore und schafften sportlich den Klassenerhalt. Jedoch musste sich der Verein im Anschluss an die Spielzeit wegen finanzieller Schwierigkeiten aus dem Oberhaus zurückziehen. Die Weißenhorner stellen sich am Samstag auf eine gut gefüllte Nördlinger Halle ein: „Nördlingen hat ein lautstarkes Publikum und ist heiß auf das Derby. Die Atmosphäre wird ein Vorgeschmack sein auf das, was uns auswärts in den Play-downs erwartet“, meint Groer. Gefragt sind auf jeden Fall starke Nerven bei den Panthers, um nicht wieder – wie des Öfteren in jüngster Vergangenheit geschehen – komplett den Faden zu verlieren. In den vergangenen Wochen präsentierten sich die Weißenhorner alles andere als nervenstark, unter anderem trafen sie gegen Hanau nur neun von 20 Freiwürfen. Wolfgang Groer zur aktuellen Verfassung des Teams: „Der Druck ist zweifelsohne zur Zeit sehr hoch, die aktuelle Situation hinterlässt natürlich Spuren. Aber von Zweitligaspielern kann man auch erwarten, dass sie damit umgehen können. Vor allem unsere erfahrenen Kräfte sind jetzt gefragt und müssen auf dem Spielfeld dringend mehr Souveränität ausstrahlen.“ Des Weiteren wird es in Nördlingen darauf ankommen, dass die Panthers endlich in den gesamten 40 Minuten die Konzentration hoch halten und sich nicht wieder überrumpeln las sen wie gegen Hanau. „Wir müssen permanent dagegenhalten und fokussiert auftreten, dann können wir als krasser Außenseiter womöglich für eine Überraschung sorgen“, sagt Trainer Staudt.



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