Ulm News, 20.11.2025 10:00
Hochschule Neu-Ulm: Die ersten Doktoranden sind da
Mit einer feierlichen Veranstaltung an der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) haben die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) und Technischen Hochschulen (TH) ihre Promotionszentren sowie deren erste Absolventinnen und Absolventen geehrt – darunter auch die Hochschule Neu-Ulm (HNU). Im Rahmen ihres Promotionskollegs „Digitale Innovationen für die sich wandelnde Gesellschaft“ (DIWAG) wurde ihr bereits 2023 das Promotionsrecht verliehen; nun erfolgte die offizielle Urkundenübergabe an
alle eingerichteten bayerischen Promotionszentren.
Mit dem Bayerischen Hochschulinnovationsgesetz (BayHIG) von 2023 wurde besonders forschungsstarken Hochschulen für angewandte Wissenschaften das eigenständige Promotionsrecht ermöglicht: Nach erfolgreicher Beantragung können sie in ausgewählten Forschungsfeldern selbstständig Doktorgrade verleihen – ein bedeutender Schritt für die wissenschaftliche Entwicklung und Sichtbarkeit der HAWs im Freistaat. Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume bezeichnete die ersten abgeschlossenen Promotionen als „ein Stück bayerische Wissenschaftsgeschichte“ und würdigte die neue Rolle der HAWs als „Forschung mit Bodenhaftung und Herzblut“.
Promotionszentrum DIWAG: anwendungsnah zum Doktortitel
l
Eines der 22 bayerischen Promotionszentren ist das Promotionszentrum „Digitale Innovationen für die sich wandelnde Gesellschaft“ (DIWAG), das die HNU in Kooperation mit der OTH Amberg-Weiden und der HaW Landshut beantragt hatte. „Dass eigenständige Promotionen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften möglich geworden sind, ist ein großer Erfolg für die bayerische Forschungslandschaft und für uns als Hochschule Neu-Ulm“, bekräftigt HNU-Präsidentin Prof. Dr. Uta M. Feser. „Das Promotionszentrum DIWAG ist für uns
ein zentraler Baustein unserer Forschungsstrategie. Es eröffnet jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern anwendungsnahe Wege zur Promotion – in Themenfeldern, die für Wirtschaft und Gesellschaft hochrelevant sind.“
Wissenschaftliche Tiefe mit gesellschaftlicher Wirkung
Aktuell promovieren 26 Nachwuchsforschende im gleichnamigen Promotionskolleg, darunter elf HNU-Doktorandinnen und -Doktoranden. Bis Jahresende werden über 30 Promovierende erwartet. „Unsere Promovierenden forschen mit konkretem Praxisbezug in Feldern wie Künstlicher Intelligenz, digitaler Gesundheit und Pflege sowie neuen Geschäftsmodellen. Damit verbindet DIWAG wissenschaftliche Tiefe mit gesellschaftlicher Wirkung“, erläutert Prof. Dr. Elmar Buchner, Leiter des Promotionszentrums sowie Vizepräsident für Forschung und Nachwuchsförderung.





Highlight
Weitere Topevents
Nach Frontal-Crash: Beifahrerin tödlich verunglückt - neue Erkenntnisse der Poliezi
Am Freitag stießen auf der L240 zwischen Schelklingen und Ringingen zwei Fahrzeuge frontal zusammen - mit...weiterlesen
Tödlicher Unfall bei Ehingen - Bus und Auto stoßen zusammen
Ein 58-jähriger Autofahrer starb am Dienstagnachmittag bei Ehingen. Tödlicher Unfall auf der B492Ein...weiterlesen
Der Riesen-Kran für die Ulmer Wallstraßenbrücke ist da - Kran kostet 10.000 Euro Miete - pro Stunde
Ein Gigant aus Stahl hat Ulm erreicht. In Einzelteilen. Seit Montag wird der Raupenkran Liebherr LR 11000...weiterlesen
Nachtrag der Polizei: Beim Frontal-Crash auf der B10 ist nun der Autofahrer seinen schweren Verletzungen erlegen
Am Montag kollidierte ein 26-jähriger Autofahrer auf der B10 zwischen Amstetten und Geislingen frontal...weiterlesen
Polizei stoppt Mann mit Messer in Neu-Ulm
Am Donnerstagvormittag kam es in der Mörikestraße in Neu-Ulm zu einem größeren Polizeieinsatz, nachdem...weiterlesen
"Und das muss für heute reichen" - tut es nicht: Arnd Zeigler zeigt seine wundere Welt des Fußalls im Roxy
Arnd Zeigler geht auch 2025 mit seinem dritten Bühnenprogramm „Immer Glück ist Können" auf Tour....weiterlesen
Ein Glanzlicht der Woche: Ulms Mega-Kran ist aufgebaut - höher als das Münster - nun kann es für 10.000 Euro Miete pro Stunde losgehen
Die Stadt Ulm erlebt ihre wohl bisher größte Baustelle. Für den Neubau der Wallstraßenbrücke wird nun...weiterlesen
Wohl kein Glanzlicht der Woche: Rien ne va plus unter der Wallstraßenbrücke - Resultat: ein Chaos für alle, nicht nur Autofahrer
Seit Freitagmorgen ist die Kienlesbergstraße in Ulm voll gesperrt.
Grund ist der notwendige Abriss der...weiterlesen



schließen




